Erklärung von Minister Tunç zur Tötung von Ayşenur: „Zeigt, dass sie gezielt ins Visier genommen wurde“
Justizminister Yılmaz Tunç gab erste Informationen zur Autopsie von Ayşenur Ezgi Eygi bekannt, einer türkisch-amerikanischen Staatsbürgerin, die bei einer Demonstration im Westjordanland von israelischen Soldaten getötet wurde. Die Untersuchung fand im Institut für Rechtsmedizin in Izmir statt.
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Das Autopsieergebnis von Ayşenur Ezgi Eygi, die im Westjordanland durch israelisches Feuer getötet wurde, liegt vor. Eine Stellungnahme dazu kam von Justizminister Yılmaz Tunç.
Justizminister Yılmaz Tunç erklärte zum vorläufigen Autopsiebericht von Ayşenur Ezgi Eygi, die von israelischen Soldaten im Westjordanland ermordet wurde: „Die uns vorliegenden Beweise zeigen, dass sie gezielt und geplant von hinten erschossen wurde.“
Justizminister Tunç sagte zum vorläufigen Autopsiebericht von Eygi: „Die Beweise, die uns vorliegen, zeigen Folgendes: Wir gehen davon aus, dass Ayşenur gezielt ins Visier genommen wurde. Sie wurde geplant erschossen, als die friedliche Demonstration gerade endete; es wurde von hinten auf sie geschossen, sie wurde markiert und gezielt getötet. Die Beweise deuten in diese Richtung.“
Nach dem Gespräch erklärte Minister Tunç, dass ein umfassendes Dossier zu den Ermittlungen, die in Palästina zur Tötung von Ayşenur Ezgi Eygi eingeleitet wurden, dem Justizministerium übergeben worden sei.
Minister Tunç betonte, dass nach der Tötung von Ayşenur Ezgi Eygi die Republik Türkei ihre Befugnisse aus dem nationalen Recht wahrgenommen und die Generalstaatsanwaltschaft Ankara eine Untersuchung eingeleitet habe. „Im Rahmen dieser Untersuchung haben wir über unser Außenministerium das erforderliche Ersuchen um Rechtshilfe an den Staat Palästina gerichtet.
Es gab bereits eine in Palästina eingeleitete Untersuchung. Alle Dokumente, Informationen und Aufnahmen bezüglich der im Rahmen dieser Untersuchung gesammelten Beweise sowie der dort durchgeführten Autopsieverfahren wurden heute vom Herrn Botschafter im Rahmen des Dossiers überreicht“, teilte er mit.
„DAS PROJEKTIL BEFINDET SICH NOCH BEI DEN PALÄSTINENSISCHEN BEHÖRDEN, ES WIRD NOCH UNTERSUCHT“
Minister Tunç erklärte, dass nach dem Tod von Ayşenur Ezgi Eygi zunächst in Palästina und anschließend durch die Rechtsmedizinische Gruppe in Izmir eine Autopsie durchgeführt wurde. Er sagte: „Unser Institut für Rechtsmedizin hat berichtet, dass unsere Schwester Ayşenur Ezgi durch einen Schuss aus der Ferne getötet wurde, wobei ein Projektil hinter ihrem linken Ohr das Gehirn schwer verletzte. Das Projektil befindet sich noch in den Händen der palästinensischen Justizbehörden; wir haben diesbezüglich eine Anfrage gestellt. Wir werden unsere Arbeit fortsetzen, um das Projektil hier erneut untersuchen zu lassen und gegebenenfalls einen ergänzenden Bericht zu erstellen.“