Mit geografischer Angabe: Was ist Lokma-Dessert und woher kommt der Name?
Lokma ist eines der beliebtesten Desserts der türkischen Küche. Im Jahr 2011 erhielt es unter dem Namen „İzmir lokması“ eine geografische Angabe. Das seit der Zeit des Osmanischen Reiches bekannte Dessert wird zu verschiedenen besonderen Anlässen und Festen serviert.
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Lokma-Dessert ist eine Süßspeise, die während der Zeit des Osmanischen Reiches entstand. Dieses Dessert wurde traditionell häufig zu besonderen Anlässen, Feiertagen und Hochzeiten serviert.
Traditionell wurde Lokma auch bei wohltätigen Anlässen und bei Mevlit-Feiern verteilt.
Der Name stammt wahrscheinlich vom arabischen Wort „luqma“, was „Bissen“ oder „mundgerechtes Stück“ bedeutet. Es heißt, dass die Lokma-Bällchen in der Türkei erstmals von den Köchen der Sultane in den Palästen des Osmanischen Reiches zubereitet wurden.
Die ältesten Belege für ein ähnliches Gericht wurden jedoch sogar im Grab von Ramses IV. gefunden.
IN HEISSEM ÖL FRITTIERT
In einigen Ländern des Nahen Ostens und der Levante ist dieses Dessert als „Luqaimat“ oder „Luqmat al-qadi“ bekannt, was grob übersetzt „der Bissen des Richters“ bedeutet. Die in heißem Öl frittierten Teigbällchen werden meist mit Dattelsirup, Honig oder aromatisierten Sirupen überzogen, während manche sie zusätzlich mit verschiedenen Samen bestreuen.
Zudem werden sie häufig mit Safran oder Kardamom verfeinert. Das Dessert wird traditionell während des Ramadan zubereitet und nach dem Iftar, also beim Fastenbrechen, verzehrt.
Dieses Gericht ist unter verschiedenen Namen auch in einigen afrikanischen Ländern verbreitet.