Eilmeldung! Angeblicher Anruf von Minister Yerlikaya an Minister Tunç im Fall 'Dilan Polat'
Es wird behauptet, dass die Polizei den Innenminister Ali Yerlikaya darüber informierte, dass die wegen Geldwäsche verhaftete Social-Media-Phänomen Dilan Polat zunächst nicht in Gewahrsam genommen wurde. Yerlikaya soll daraufhin Justizminister Yılmaz Tunç angerufen haben, woraufhin nach dem Gespräch ein Haftbefehl gegen das Ehepaar Polat erlassen wurde.
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Es wird behauptet, dass Innenminister Ali Yerlikaya während des Prozesses, in dem die wegen Geldwäsche beschuldigten Social-Media-Phänomene Dilan Polat und Engin Polat zunächst nicht in Gewahrsam genommen wurden, den Justizminister Yılmaz Tunç angerufen hat.
ANRUF BEI MINISTER TUNÇ WEGEN DER "POLATS"
Laut Quellen, die gegenüber Hazar Dost von 10Haber sprachen, begann der Prozess der Ingewahrsamnahme des Ehepaars Polat mit einem Telefonat von Innenminister Ali Yerlikaya an Justizminister Yılmaz Tunç. Den Quellen zufolge informierten hochrangige Polizeidirektoren aus Istanbul den Innenminister Ali Yerlikaya über den langwierigen Prozess und die Tatsache, dass kein Haftbefehl gegen das Paar erlassen wurde. Yerlikaya sagte, er werde sich über die Situation informieren, und sprach daraufhin mit Justizminister Yılmaz Tunç. Nach dem Gespräch zwischen Yerlikaya und Tunç wurde ein Haftbefehl gegen das Ehepaar Polat erlassen, und am 1. November wurden sie zusammen mit 20 weiteren Personen in Gewahrsam genommen.
BEGANN MIT MASAK-BERICHT
Im Vorbericht der MASAK vom 4. Oktober wurden unklare Kontobewegungen in den Unternehmen der Polats festgestellt. Darin hieß es: „Aufgrund der Zweifel an der Echtheit der Verkäufe im Internet sowie des Verdachts auf Kreditkartenbetrug und illegales Glücksspiel über POS-Geräte, die im Namen verbundener Institutionen erworben wurden, ist eine Klärung dieser Zweifel nur durch die Prüfung der von den betreffenden Banken und Zahlungsdienstleistern erhaltenen Daten möglich; die Ergebnisse der weiteren Untersuchung sollten gesondert behandelt werden.“
Justizminister Tunç erklärte am 3. November: „Die verdächtigen Transaktionen dieser Personen und ihrer Unternehmen wurden einzeln identifiziert. Maßnahmen zur gerichtlichen Kontrolle und Ingewahrsamnahme wurden eingeleitet.“