Forderung von AKP-Abgeordneten, die Erdoğan verärgern könnte! 'Ein effektiveres Parlament...'
In der AKP, die aus den Kommunalwahlen als Verliererin hervorging, wird erwartet, dass der erhoffte Wandel auf dem für den Herbst geplanten ordentlichen Parteitag stattfindet. Es wurde bekannt, dass einige AKP-Abgeordnete, die sich der Kritik der Opposition anschließen, wonach 'der Einfluss des Parlaments nach Einführung des Präsidialregierungssystems abgenommen habe', die Forderung nach einer 'effektiveren parlamentarischen Arbeit' erhoben haben.
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Die AKP analysiert weiterhin die Ergebnisse der Kommunalwahlen vom 31. März und versucht, die Gründe für die Niederlage zu ermitteln.
Wie aus einem Bericht der Gazete Duvar hervorgeht, werden im Juni und Juli umfassende Treffen innerhalb der AKP stattfinden.
Für den Wandel in der Partei wird auf den ordentlichen Parteitag verwiesen, der für den Herbst geplant ist. Der Zeitplan für den Parteitag soll bei der Sitzung des MKYK am 22. Mai konkretisiert werden.
FORDERUNG NACH 'EFFEKTIVER PARLAMENTSARBEIT' VON AKP-ABGEORDNETEN
Neben dem erwarteten Wandel in der Parteiführung und der Regierung gibt es auch bei den Abgeordneten Erwartungen an eine Veränderung der parlamentarischen Arbeit. AKP-Abgeordnete, die in den vergangenen Wochen in einer Reihe von Treffen mit den Fraktionsvorsitzenden zusammenkamen, äußerten die Forderung nach „einer effektiveren Parlamentsarbeit“.
Die AKP-Abgeordneten, die sich in einigen Punkten der Kritik der Opposition anschließen, dass der Einfluss des Parlaments nach dem Präsidialregierungssystem abgenommen habe, diskutierten in den Treffen darüber, wie das Parlament funktionaler gestaltet werden könnte.
Es wurden Vorschläge eingebracht, wie etwa die Verbesserung der Qualität der Ausschussarbeit, die Stärkung der Infrastruktur im Gesetzgebungsprozess, die stärkere Einbindung von mehr Abgeordneten in den Prozess, eine effektivere Nutzung des Parlamentsrednerpults sowie die Zunahme von Pressekonferenzen. Es wurde erörtert, dass die AKP-Abgeordneten sich neben aktuellen Entwicklungen stärker auf Aktivitäten konzentrieren sollten, die ihre eigene Agenda bestimmen. Auch die Beziehungen der Abgeordneten zu den Medien wurden thematisiert. Während betont wurde, dass eine Teilnahme an Programmen verschiedener Kanäle sichergestellt werden müsse, gab es Stimmen, die die Ansicht vertraten: „Wir sollten uns selbst vertreten, nicht Journalisten oder Akademiker.“