Hintergrund: İYİ Parti könnte auch bei der neuen Verfassung eine andere Haltung einnehmen
Der Journalist Aytunç Erkin berichtete, dass in den Kulissen der İYİ Parti darüber gesprochen werde, dass die Partei in der Frage der neuen Verfassung eine andere Haltung als die CHP einnehmen könnte.
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Der AKP-Vorsitzende und Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat im Vorfeld der Kommunalwahlen die İYİ Parti dazu aufgerufen, sich der Cumhur İttifakı (Volksallianz) anzuschließen.
"Unsere Tür steht jedem offen, der sich anschließen möchte. Auch die İYİ Parti könnte dazugehören", sagte Erdoğan und fügte hinzu: "Die anderen sind bereits in der Cumhur İttifakı klar definiert. Je stärker die Beteiligung ist, desto vorteilhafter wird es für die Interessen unseres Landes sein."
Sözcü-Kolumnist Aytunç Erkin erinnerte in seinem heutigen Artikel mit dem Titel "Kılıçdaroğlu entspannt, Druck auf die İYİ Parti" an den 'Allianz'-Aufruf von Präsident Erdoğan und berichtete über die Gespräche hinter den Kulissen.
Erkin erklärte, dass ein hochrangiges Mitglied der İYİ Parti, mit dem er gesprochen habe, dazu lediglich den Kommentar abgegeben habe: "Er will uns unter Druck setzen", und notierte dazu Folgendes:
"Diese Einschätzung, dass er 'unter Druck setzen will', ist wichtig. Denn: Es wird darüber gesprochen, dass die İYİ Parti, die vorgestern angekündigt hat, bei der Irak-Syrien-Resolution mit 'Ja' zu stimmen, auch in der Frage der neuen Verfassung eine andere Haltung als die CHP einnehmen könnte."
Erkin fuhr fort: "Wie der 'Druck' der Cumhur İttifakı auf die İYİ Parti, die sich selbst in der Mitte positioniert und das Bündnis mit der CHP vorerst 'auf Eis' gelegt hat, ausgeübt wird, werden wir in den kommenden Tagen besser verstehen."
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