43 Festnahmen bei Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung Seferihisar

Im Rahmen der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung in Izmir wurden 43 von 48 Verdächtigen wegen Vorwürfen von Bestechung und Unregelmäßigkeiten festgenommen.

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In Izmir wurde im Rahmen der laufenden Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung Seferihisar eine neue Operation durchgeführt. Von den 48 Verdächtigen, gegen die auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaft Seferihisar Haftbefehle erlassen wurden, konnten 43 festgenommen werden.

Die Operation, die von Teams der Abteilung für Finanzkriminalität der Polizei Izmir geleitet wurde, umfasste gleichzeitige Razzien an zahlreichen Adressen. Die Ermittlungen beziehen sich auf Vorwürfe, wonach im Gegenzug für Unregelmäßigkeiten bei Bau- und Bebauungsvorgängen in der Stadtverwaltung Bestechungsgelder geflossen seien sowie auf Unregelmäßigkeiten bei Ausschreibungen und Direktvergaben innerhalb der Behörde.

Unter den Verdächtigen, gegen die ermittelt wird, befinden sich Berichten zufolge sowohl Mitarbeiter der Stadtverwaltung als auch Bauunternehmer. Detaillierte Informationen zu den Identitäten der Festgenommenen wurden bisher nicht bekannt gegeben.

Im Zuge der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung Seferihisar waren bereits am 25. Juni 25 Personen festgenommen worden, darunter der CHP-Bürgermeister von Seferihisar, İsmail Yetişkin, und seine Stellvertreter.

In diesem Prozess wurden am 30. Juni 12 Personen, darunter Yetişkin, inhaftiert; das Innenministerium suspendierte İsmail Yetişkin am selben Tag von seinem Amt. Mit der jüngsten Operation wird davon ausgegangen, dass die Ermittlungen auf weitere städtische Vorgänge und damit verbundene Firmenverbindungen ausgeweitet wurden.