61 flüchtige Straftäter aus sieben verschiedenen Ländern in die Türkei überstellt
61 Personen, die von der Türkei wegen verschiedener Straftaten gesucht wurden, wurden durch internationale Zusammenarbeit und gezielte Operationen in kurzer Zeit an das Land überstellt.
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Die in Koordination mit der Interpol-Europol-Abteilung der Generaldirektion für Sicherheit und dem Justizministerium durchgeführten Arbeiten markieren einen bedeutenden Erfolg bei der Ergreifung flüchtiger Straftäter im Ausland. Dank der Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften zahlreicher Länder wurden zwischen dem 15. März und dem 3. April 2026 insgesamt 61 Verdächtige, darunter auch Personen, die wegen schwerer Verbrechen gesucht wurden, in die Türkei gebracht.
Im Rahmen der durchgeführten Operationen wurden Personen identifiziert, die sowohl international per Red Notice als auch auf nationaler Ebene aus verschiedenen Ländern gesucht wurden. Während gegen 16 Personen eine Red Notice vorlag, befanden sich 45 Personen auf der nationalen Fahndungsliste.
RÜCKFÜHRUNGEN AUS 7 LÄNDERN IM VERGANGENEN ZEITRAUM
Betrachtet man die Verteilung der festgenommenen Personen nach Ländern, so verzeichnete Georgien die höchste Anzahl an Rückführungen. Georgien lieferte insgesamt 50 Personen an die Türkei aus, darunter acht mit Red Notice. Aus Deutschland wurden vier Personen mit Red Notice überstellt; aus Griechenland wurden insgesamt drei Personen zurückgeführt, davon zwei mit Red Notice und eine Person, die auf nationaler Ebene gesucht wurde. Zudem wurden jeweils eine mit Red Notice gesuchte Person aus Polen und Portugal sowie jeweils ein national gesuchter Straftäter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bulgarien an die Türkei überstellt.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Auslieferungs- und Abschiebungsprozesse wurden unter anderem Personen überstellt, die wegen schwerer und vielfältiger Straftaten gesucht wurden, darunter Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, vorsätzlicher Mord, vorsätzliche Tötung, sexueller Missbrauch von Kindern, Handel mit Betäubungsmitteln und Stimulanzien, Menschenschmuggel, Betrug, Cyberkriminalität, bewaffnete Drohung, Raub, Menschenhandel, Zuhälterei sowie Urkundenfälschung.