Aufsehenerregende Behauptung von CHP-Politiker Yavuzyılmaz: 'Der Öl-Prozess der AKP ist voller verdächtiger Todesfälle!'

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Deniz Yavuzyılmaz erklärte, dass während des Schiedsverfahrens zur Rohöl-Pipeline zwischen dem Irak und der Türkei internationale Schiedsrichter plötzlich verstorben seien.

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Der stellvertretende Vorsitzende der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) und Abgeordnete für Zonguldak, Deniz Yavuzyılmaz, hat in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account außergewöhnliche Entwicklungen im internationalen Schiedsverfahren thematisiert, das zwischen 2014 und 2018 bezüglich des Rohöltransports zwischen dem Irak und der Türkei geführt wurde.

VORWURF DES ÖLTRANSPORTS

Das betreffende Schiedsverfahren begann, nachdem die irakische Zentralregierung am 23. Mai 2014 beim Internationalen Schiedsgericht in Frankreich Klage gegen die Türkei wegen unrechtmäßigen Öltransports eingereicht hatte. Während in dem Fall das Risiko von Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe bestand, gingen die plötzlichen Todesfälle von zwei der drei internationalen Schiedsrichter, die am Entscheidungsprozess beteiligt waren, als äußerst seltener Vorfall in die Akten ein.

Während einer der drei Schiedsrichter vom Irak und einer von der Türkei bestimmt wurde, wobei der dritte Schiedsrichter gemeinsam von den beiden anderen ausgewählt wurde, kam es zu einer Reihe von Unregelmäßigkeiten. Zunächst schied der Sekretär des Schiedsgerichts aus dem Amt; danach verstarb der Schiedsrichter der irakischen Seite, Prof. David Caron, aufgrund einer plötzlichen Krankheit, während der Schiedsrichter der türkischen Seite, Prof. Emmanuel Gaillard, unerwartet an einer Aortendissektion verstarb.

BEGRÜNDUNG DER MANGELNDEN ZURECHNUNGSFÄHIGKEIT

In seinem Beitrag betonte der CHP-Politiker Yavuzyılmaz, dass die AKP-Regierung versucht habe, auch den dritten, noch lebenden Schiedsrichter mit der Begründung zu ersetzen, dieser sei „nicht bei geistiger Gesundheit“, was jedoch vom Schiedsgericht abgelehnt wurde. Da der Fall bis zum 13. Februar 2023 nicht abgeschlossen war, wurde der umstrittene Öltransport bis zu diesem Datum fortgesetzt.

Der Bericht, der sich auf die endgültige Entscheidung des Internationalen Schiedsgerichts vom 13. Februar 2025 stützt, ging aufgrund der plötzlichen Todesfälle zweier hochkarätiger Schiedsrichter im selben Verfahren in die juristische Fachliteratur ein.