Aussage von Fatih Eke nach Festnahme im Ahbap-Ermittlungsverfahren bekannt: „Meine Konten wurden gesperrt“
Der Geschäftsmann Fatih Eke, der im Zuge der Ahbap-Ermittlungen festgenommen wurde, gab in seiner Aussage an, aufgrund seiner geschäftlichen Beziehungen zu Haluk Levent geschädigt worden zu sein.
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Die polizeiliche Aussage des Geschäftsmanns Fatih Eke, der zusammen mit Oğuzhan Uğur im Rahmen der dritten operativen Welle der Ermittlungen gegen den Verein Ahbap festgenommen wurde, ist bekannt geworden.
Eke wies die Vorwürfe in seiner Aussage zurück und erklärte, dass er keine Reue zeigen werde. Es wurde berichtet, dass Eke sagte: „Ich möchte nicht von den Bestimmungen zur tätigen Reue Gebrauch machen. Denn ich habe kein Verbrechen begangen.“
In seiner Aussage erläuterte Eke, dass er eine geschäftliche Beziehung zu Haluk Levent im Bereich des Krypto-Ökosystems und der Unternehmensübertragung unterhielt. Er gab an, sein eigenes Ökosystem namens „Nigella Chain“ Anfang 2025 an Levent verkauft zu haben, woraufhin Levent den Namen des Coins in „HLK“ geändert habe.
DIE VORWÜRFE IN EKES AUSSAGE
Eke behauptete, dass der Verkaufspreis auf 7 Millionen Dollar festgelegt worden sei und Levent ihm Schecks im Wert von etwa 3 Millionen Dollar ausgestellt habe, er jedoch nicht in der Lage gewesen sei, alle Schecks einzulösen. Er erklärte, dass ein Teil des verbleibenden Betrags in bar und per Überweisung beglichen wurde, während ein anderer Teil aufgrund eines Schulprojekts und technischer Verbindlichkeiten verrechnet wurde.
Eke gab an, dass Haluk Levent den Bau einer Schule namens „Nigella Surf Center“ in Hatay Samandağ für den Verein Ahbap gefordert habe. Für dieses Projekt seien 1,5 Millionen Dollar vom Verkaufserlös abgezogen worden, das Projekt sei jedoch ungenutzt geblieben, so Eke.
Bezüglich des Geldflusses in Höhe von 72 Millionen Lira über Yeliz Kaya, der im Rahmen der Ermittlungen zur Sprache kam, argumentierte Eke, dass diese Geldbewegungen aus seiner geschäftlichen Beziehung zu Haluk Levent resultierten. Eke erklärte, dass er die von seinem Konto abgegangenen Gelder überwiesen habe, da Levent das Werbegesicht seines Unternehmens sei.
Auf Fragen zu den Scheck-Nachrichten, die bei der Untersuchung seines Telefons gefunden wurden, antwortete Eke, dass diese Schecks mit der Übertragung der Marke Nigella Chain in Verbindung stünden. Eke behauptete, er habe diesbezüglich Klage eingereicht und Levent sei verurteilt worden.
Eke wies darauf hin, dass seine eigenen Konten gepfändet und gesperrt seien, und führte dies auf Steuerschulden sowie auf Vollstreckungsverfahren zurück, die entstanden seien, weil er von Haluk Levent keine Zahlungen erhalten habe. Aus diesem Grund habe er für eine gewisse Zeit das Konto seiner Schwester Emine Eke genutzt.
Am Ende seiner Aussage betonte Eke, dass er keine Verbindung zum Verein Ahbap habe, und sagte: „Ich bin unschuldig und ein Opfer.“