Aussagen der zwei Tatverdächtigen, die Schiedsrichter Meler angriffen, liegen vor
Die Aussagen der zwei weiteren Tatverdächtigen, die gemeinsam mit dem ehemaligen MKE Ankaragücü-Präsidenten Faruk Koca an dem Angriff auf Schiedsrichter Halil Umut Meler beteiligt waren, vor dem Haftrichter sind bekannt geworden.
İHA
Nach dem Spiel zwischen MKE Ankaragücü und Çaykur Rizespor betraten zwei Tatverdächtige das Spielfeld, griffen gemeinsam mit dem ehemaligen MKE Ankaragücü-Präsidenten Faruk Koca den Schiedsrichter Halil Umut Meler an und wurden anschließend festgenommen. Nun liegen ihre Aussagen vor dem Haftrichter vor.
"ICH HABE NACH DEM SCHIEDSRICHTER GETRETEN"
Der Tatverdächtige Y.Ş. erklärte, er wisse nicht, ob er Schiedsrichter Meler tatsächlich getroffen habe, und sagte: „Ich habe nach dem Schiedsrichter getreten. Ich bin mir jedoch nicht bewusst, ob ich ihn getroffen habe. Da die Entscheidungen des Schiedsrichters fehlerhaft waren, bin ich nach dem Spiel auf das Feld gelaufen. Es kam zu einem Handgemenge. In diesem Handgemenge habe ich getreten. Ich bereue es.“
"ES HÄTTE NICHT PASSIEREN DÜRFEN"
Der andere Tatverdächtige K.Ç. sagte bei seiner Befragung durch den Haftrichter: „Es war etwas, das nicht hätte passieren dürfen. Aufgrund der Atmosphäre des Spiels kam es zu einem solchen Vorfall. Ich bin mir gar nicht bewusst, was passiert ist. Ich erinnere mich auch nicht daran, wie ich den Schiedsrichter geschlagen habe. Ich bereue es.“
HINTERGRUND DES VORFALLES
Der ehemalige Präsident des MKE Ankaragücü-Clubs, Faruk Koca, und zwei Begleiter hatten nach dem 1:1-Unentschieden gegen Çaykur Rizespor auf dem Spielfeld den Schiedsrichter Halil Umut Meler angegriffen. Nach dem Angriff auf Schiedsrichter Meler wurde der Spielbetrieb in den Ligen ausgesetzt und eine Untersuchung eingeleitet. Der ehemalige Präsident Koca und seine zwei Begleiter wurden vom zuständigen Friedensrichter in Untersuchungshaft genommen.