Betrugsoperation mit Zentrum in Istanbul
Bei einer in 13 Provinzen mit Zentrum in Istanbul durchgeführten Operation wurden Haftbefehle gegen 102 Personen erlassen, die an der illegalen Ausfuhr von 7 Milliarden Lira ins Ausland beteiligt gewesen sein sollen, welche durch Forex-Betrug, Kreditkartenautomaten-Manipulationen und illegales Glücksspiel erlangt wurden. Im Rahmen der Operation wurden 67 Personen festgenommen.
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Die von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen ergaben, dass die Betrüger zahlreiche Personen durch Forex-Investitionen, POS-Betrug mittels kopierter Webseiten und illegale virtuelle Glücksspielmethoden geschädigt haben.
Untersuchungen des Finanzkriminalitäts-Untersuchungsrates (MASAK) ergaben, dass etwa 7 Milliarden Lira aus kriminellen Aktivitäten in Krypto-Vermögenswerte umgewandelt und über Wechselstuben im Großen Basar (Kapalıçarşı) ins Ausland geschafft wurden.
Die Operation wurde zeitgleich in 13 Provinzen mit Zentrum in Istanbul durchgeführt, wobei 67 Personen festgenommen wurden. Es wurde festgestellt, dass sich 5 der Verdächtigen im Ausland und 3 in Haft befinden. Die Fahndung nach den noch flüchtigen 27 Personen dauert an.
VERMÖGENSWERTE BESCHLAGNAHMT
Im Zuge der Ermittlungen wurden die Bankkonten der Verdächtigen sowie deren Guthaben bei E-Geld-Instituten beschlagnahmt. Zudem wurden im Rahmen der Operation 22 Fahrzeuge, 17 Motorräder und 9 Immobilien sichergestellt.