Ekrem İmamoğlu erneut vor Gericht
Der Bürgermeister von Istanbul und Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, steht erneut wegen Korruptionsvorwürfen aus seiner Zeit als Bürgermeister von Beylikdüzü vor Gericht.
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Der Präsidentschaftskandidat der CHP und Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, erscheint heute im Rahmen des Verfahrens zu seiner Amtszeit als Bürgermeister von Beylikdüzü erneut vor Gericht, nachdem er am 19. März festgenommen worden war. Die Verhandlung findet vor dem 10. Strafgericht erster Instanz in Büyükçekmece statt.
Die gegen İmamoğlu erhobenen Korruptionsvorwürfe beziehen sich auf eine Ausschreibung vom 29. Dezember 2015. Die erste Anhörung fand am 15. Juni 2023 statt, und das Gerichtsverfahren dauert nun schon seit über zwei Jahren an. In den vorangegangenen Verhandlungen hatte der Staatsanwalt sein Plädoyer noch nicht verlesen; die Akte war zur Vorbereitung des Plädoyers an die Generalstaatsanwaltschaft von Büyükçekmece übermittelt worden.
BIS ZU 7 JAHRE HAFT GEFORDERT
In der Verhandlung am 11. Juli wurde aufgrund eines Wechsels des Staatsanwalts eine zusätzliche Frist für die Verlesung des Plädoyers gewährt. In der heutigen Verhandlung um 15.00 Uhr wird der Prozess gegen İmamoğlu fortgesetzt, in dem ihm „Manipulation einer Ausschreibung“ vorgeworfen wird und eine Haftstrafe von bis zu 7 Jahren gefordert wird.