Entscheidung über Lehrer in Izmir gefallen, der Schüler in seinem Haus beschäftigt haben soll
Ein Lehrer an einer Bildungseinrichtung in Izmir, der seine Schüler während der Unterrichtszeit in sein Haus gebracht und dort Reinigungsarbeiten verrichten lassen haben soll, wurde von der Staatsanwaltschaft unter Auflagen der gerichtlichen Aufsicht freigelassen.
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Der Türkisch- und Literaturlehrer D.T., der an einem Berufsbildungszentrum im Bezirk Bornova tätig ist, wurde festgenommen, nachdem Vorwürfe laut wurden, er habe Schüler während des Unterrichts von der Schule abgeholt, in sein eigenes Haus gebracht und dort Reinigungsarbeiten verrichten lassen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde D.T. der Justiz überstellt.
Die Justizbehörden entschieden, den verdächtigen Lehrer unter gerichtlicher Aufsicht freizulassen und ein Ausreiseverbot gegen ihn zu verhängen.
Der Vorfall kam ans Licht, nachdem behauptet wurde, dass D.T. die Schüler N.K. (16), E.K. (15), A.Y. (15), E.N.K. (17), S.A. (17) sowie D.N.D. (15) ohne Wissen ihrer Familien und der Schulleitung aus der Schule geholt und sie in seinem Wohnsitz Arbeiten wie das Umstellen und Tragen von Haushaltsgegenständen verrichten ließ.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Schüler während der Schulzeit ihren Platz verließen und der gesamte Vorgang ohne das Wissen der Familien stattfand. Die Generalstaatsanwaltschaft Izmir leitete gegen den Lehrer D.T. ein Verfahren wegen "Menschenhandels zum Nachteil von Kindern durch Missbrauch der Amtsgewalt eines Beamten" sowie "Bereitstellung gesundheitsgefährdender Substanzen" ein.
Das Gouvernement Izmir gab bekannt, dass D.T. vom Dienst suspendiert wurde und die verwaltungsrechtlichen Ermittlungen andauern. Während der Vorfall in der Öffentlichkeit für große Empörung sorgte, betonten Bildungseinrichtungen und Behörden, dass der Prozess genau verfolgt werde.