Ermittlungen wegen 'Wucher' im Bankensektor in Istanbul: Drei Personen festgenommen

Im Rahmen einer in Istanbul durchgeführten Untersuchung wurden drei Personen festgenommen, denen vorgeworfen wird, in Wucher und Geldwäsche bei der Q Yatırım Bankası verwickelt zu sein.

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Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat eine umfassende Untersuchung zu schwerwiegenden Vorwürfen gegen die Q Yatırım Bankası eingeleitet. Es wird behauptet, dass die Bank Zinssätze anwendete, die über den von der Zentralbank der Republik Türkei festgelegten Sätzen lagen, und Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten auf illegalem Wege Geld lieh.

In diesem Zusammenhang wurde berichtet, dass der Bankangestellte Ali Ercan sowie Yaser Mitrani und Mehmet Aydoğdu festgenommen wurden. Das für die Ermittlungen zuständige Büro für Schmuggel, Betäubungsmittel und Wirtschaftsdelikte der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul erklärte, dass ein dringender Tatverdacht hinsichtlich der Geldwäsche von über die Bank erzielten Einnahmen bestehe.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird den Bankverantwortlichen auf Grundlage erstellter Berichte und Zeugenaussagen vorgeworfen, durch Verstöße gegen das Bankengesetz Nr. 5411 unrechtmäßige Gewinne erzielt zu haben. Während Durchsuchungen und Beschlagnahmungen an den Adressen der Verdächtigen andauern, wurde mitgeteilt, dass die Untersuchungen in dem Fall vielschichtig fortgesetzt werden.