Erste Stellungnahme von Habertürk TV-Chefredakteur Mehmet Akif Ersoy
Nach der TMSF-Operation gegen die Can Holding wurde bekannt gegeben, dass es keine Unterbrechungen im Sendebetrieb von Habertürk TV geben wird. Während Haftbefehle gegen die Führungskräfte der Holding erlassen wurden, wurden 121 Unternehmen beschlagnahmt und unter Zwangsverwaltung gestellt. Nach der Entscheidung zur Zwangsverwaltung gab der Chefredakteur des Senders, Mehmet Akif Ersoy, eine erste Stellungnahme ab.
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Mehmet Akif Ersoy, Chefredakteur von Habertürk TV, das zur Can Holding gehört und vom Einlagensicherungsfonds (TMSF) beschlagnahmt wurde, äußerte sich nach der Operation.
Ersoy erklärte auf der Social-Media-Plattform X, dass der Betrieb der Mediengruppe und der Doğa-Schulen ohne Unterbrechung fortgesetzt werde. Ersoy sagte: "Wir haben am Morgen ein Treffen mit den TMSF-Vertretern über den neuen Prozess abgehalten. Ich möchte diese Information teilen, damit unsere Eltern in dieser Zeit, in der das Schuljahr begonnen hat, keine Sorgen haben müssen. Der Arbeitsablauf in unseren Schulen und unserer Mediengruppe wird wie bisher fortgesetzt."
OPERATION GEGEN DIE CAN HOLDING
Am Morgen wurde eine groß angelegte Operation gegen die Can Holding wegen Vorwürfen der "Bildung einer kriminellen Vereinigung", "Schmuggel", "Betrug" und "Geldwäsche von Vermögenswerten aus Straftaten" durchgeführt. Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Küçükçekmece geführten Ermittlungen wurden Haftbefehle gegen 10 Personen erlassen, darunter die Holding-Manager Mehmet Şakir Can, Kemal Can und Kenan Tekdağ.
Im Zuge der Operation wurden 121 Unternehmen, darunter Habertürk und Show TV, beschlagnahmt und die Einsetzung eines Zwangsverwalters für die Can Holding beschlossen.