Festnahme des Account-Managers im Ermittlungsverfahren gegen Schönheitssalon: Verteidigung bekannt geworden

Im Rahmen der Ermittlungen zu Vorwürfen, wonach intime Aufnahmen von Frauen in Bakırköy im Internet verkauft wurden, wurde Abdullah Ç. inhaftiert; seine Verteidigung liegt nun vor.

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Im Rahmen der Ermittlungen zu Vorwürfen, wonach in einem Schönheitssalon im Istanbuler Stadtteil Bakırköy intime Aufnahmen von Frauen angefertigt und über soziale Medien sowie Messaging-Plattformen verkauft wurden, gibt es eine neue Entwicklung. Der im Zuge der Ermittlungen festgenommene Abdullah Ç. wurde dem zuständigen Haftrichter vorgeführt und anschließend in Untersuchungshaft genommen.

Den Informationen aus den Akten zufolge wurde der Verdächtige aufgrund des Vorwurfs vor Gericht gebracht, mit dem Telegram-Kanal „Secret TV +18“ sowie einigen X-Konten in Verbindung zu stehen, über die die intimen Aufnahmen verbreitet worden sein sollen. In seiner Verteidigung vor dem Richter gab der Verdächtige an, dass die betreffenden Kanäle nicht ihm gehörten und er lediglich Werbetätigkeiten ausgeübt habe.

Es wurde bekannt, dass der Verdächtige die Vorwürfe zurückwies und der Polizei Namen, Nachnamen sowie IBAN-Daten bezüglich der Herkunft der Videos mitteilte. Er behauptete, von Personen mit den Spitznamen „Pokevip“ und „444 sınırsız“ für Werbezwecke in die Gruppe aufgenommen worden zu sein.

Der Untersuchungsbericht der Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität sowie das Gerichtsprotokoll enthalten jedoch abweichende Feststellungen. Technischen Untersuchungen zufolge stehen die Telegram-Kanäle „Secret TV +18“ und „@gizliiadmi“ in direktem Zusammenhang mit dem Verdächtigen; zudem wurde bewertet, dass die X-Konten „Türk Paylaşım Merkezi“ und „Hot Celebreties“, über die die Aufnahmen vermarktet worden sein sollen, ebenfalls von Abdullah Ç. genutzt wurden.

Das 2. Friedensstrafgericht von Bakırköy ordnete die Untersuchungshaft an, unter Berücksichtigung der laufenden Auswertung des digitalen Beweismaterials und der Gefahr einer Beweisverdunkelung. Gegen Abdullah Ç. wurden Vorwürfe wegen „rechtswidriger Erlangung oder Verbreitung personenbezogener Daten“, „Verkauf/Vermietung obszöner Publikationen“ sowie „Veröffentlichung von Bild- und Tonaufnahmen aus dem Privatleben“ erhoben.