Festnahmen bei 4. Welle der IBB-Operationen sorgen für Aufsehen: Sie hatten den Betrieb des Regierungsprojekts übernommen!
Es wurde bekannt, dass bei der gegen die Stadtverwaltung Istanbul (IBB) durchgeführten Operation auch Führungskräfte der am Eurasia-Tunnel-Projekt beteiligten Unternehmen festgenommen wurden.
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In der vierten Welle der gegen die Stadtverwaltung Istanbul (IBB) durchgeführten Operation wurden Haftbefehle gegen 49 Personen erlassen.
Unter diesen Personen befinden sich auch Führungskräfte des Unternehmens Yapı Merkezi, das an Großprojekten wie dem Eurasia-Tunnel beteiligt ist.
Bei den am Morgen durchgeführten Operationen wurde berichtet, dass auch die Gesellschafter von Yapı Merkezi İnşaat, Mustafa Başar Arıoğlu, Erdem Arıoğlu und Sami Özge Arıoğlu, festgenommen wurden. Die Familie Arıoğlu ist als Eigentümerin des Unternehmens bekannt, das den Eurasia-Tunnel gebaut und betrieben hat.
Yapı Merkezi wurde 1965 gegründet und hat zahlreiche große Infrastrukturprojekte in der Türkei und im Ausland realisiert. Das Unternehmen war an bedeutenden Projekten wie der U-Bahn-Linie Kirazlı-Halkalı und dem Eisenbahnprojekt in Tansania beteiligt.
SIE ÜBERNAHMEN DEN BETRIEB DES EURASIA-TUNNELS
Die Avrasya Tüneli İşletme İnşaat ve Yatırım A.Ş. (ATAŞ) wurde als Partnerschaft zwischen Yapı Merkezi und SK E&C gegründet und übernahm den Betrieb des Tunnels. Die Betriebsdauer des Tunnels läuft bis zum Jahr 2041, und es wird erwartet, dass der wirtschaftliche Beitrag 8,6 Milliarden Dollar erreichen wird. Zudem wurden zwischen 2021 und 2023 aus dem öffentlichen Haushalt 2,9 Milliarden TL an garantierten Durchfahrtsgebühren für den Tunnel gezahlt.
Yapı Merkezi erlebte während der AKP-Ära einen Aufstieg und hat seit 2012 insgesamt 36 öffentliche Ausschreibungen gewonnen. Der Gesamtauftragswert dieser Ausschreibungen wurde mit 85 Milliarden 74 Millionen 556 Tausend TL verzeichnet.