Geforderte Strafen für den Angriffsversuch auf das Konsulat stehen fest

In der Anklageschrift zum versuchten Angriff auf das israelische Generalkonsulat in Istanbul wird für 14 Verdächtige lebenslange Haft mit erschwerten Bedingungen gefordert.

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Die Ermittlungen zum versuchten Angriff auf das israelische Generalkonsulat in Istanbul wurden abgeschlossen. Gegen 14 Verdächtige, bei denen es sich um Mitglieder der Terrororganisation IS handeln soll, wurde Anklage erhoben.

Den Ermittlungsakten zufolge eröffneten die Verdächtigen während des Angriffsversuchs auf das Konsulat das Feuer mit Langwaffen auf Polizeibeamte, die sie aufhalten wollten. Bei dem Vorfall wurden 3 Polizisten verletzt.

In der Anklageschrift werden den Verdächtigen „Versuch der Abschaffung der verfassungsmäßigen Ordnung“, „versuchter vorsätzlicher Mord“, „Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation“ sowie „Besitz nicht lizenzierter Waffen“ zur Last gelegt.

In der Anklageschrift wird für die 14 Verdächtigen neben einer lebenslangen Haftstrafe mit erschwerten Bedingungen zudem eine Freiheitsstrafe von 19 bis 37 Jahren gefordert.