Haftstrafe im Prozess um die Bedrohung der Familie von Minguzzi
Das Gericht hat im Prozess um die Bedrohung der Familie von Mattia Ahmet Minguzzi, der bei einem Messerangriff in Kadıköy ums Leben kam, sein Urteil gefällt. Çınar Diril wurde zu 5 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt, während Barış Ayata eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten erhielt.
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Im Prozess vor dem 8. Strafgericht erster Instanz in Bakırköy wurde das Urteil im Verfahren gegen Çınar Diril und Barış Ayata wegen Bedrohung verkündet.
Çınar Diril wurde wegen Bedrohung und Beleidigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 3 Monaten verurteilt und aus der Haft entlassen. Barış Ayata erhielt wegen der Verherrlichung einer Straftat und eines Straftäters eine Haftstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten.
Das Gericht stellte fest, dass bei einer Untersuchung des Computers von Çınar Diril Spuren gefunden wurden, die auf die Drohnachrichten hinweisen.
Es konnte jedoch nicht geklärt werden, wie diese Spuren entstanden sind. Diril wies die Vorwürfe zurück und argumentierte, er habe nichts von einer Formatierung seines Computers gewusst und die Drohnachrichten nicht selbst versendet.
ZEUGENAUSSAGEN UND VERTEIDIGUNG
Der als Zeuge vernommene Y.B.T. erklärte vor Gericht, dass Çınar Diril die Drohnachrichten nicht verschickt habe.
Y.B.T. gab an, dass er gemeinsam mit Çınar einen Spieleserver betreibe und die Drohnachrichten von ausländischen Nummern stammten; er betonte, dass Çınar so etwas nicht tun würde.
Das Gericht sprach Barış Ayata vom Vorwurf der Bedrohung frei, ordnete jedoch die Fortsetzung der gerichtlichen Auflagen an.
In der Anklageschrift waren die Beiträge von Ayata in den sozialen Medien sowie die Vorwürfe enthalten, dass Çınar Diril über Discord Drohnachrichten versendet habe.
Der Vorfall nahm seinen Anfang am 24. Januar 2025, als Mattia Ahmet Minguzzi in Kadıköy erstochen wurde.
Die Beiträge von Barış Ayata in den sozialen Medien und die Drohnachrichten bildeten die Grundlage des Verfahrens. Das Gericht begründete das Strafmaß damit, dass die Angeklagten eine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellten.