In Kadıköy erstochen: Prozess um Mattia Ahmet auf den 17. Juli vertagt
Die dritte Anhörung im Prozess um die tödliche Messerattacke auf den 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi in Kadıköy fand heute statt. Der Prozess um die Ermordung von Minguzzi wurde auf den 17. Juli vertagt.
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In Kadıköy fand heute die dritte Anhörung im Prozess um die tödliche Messerattacke auf den 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi statt.
Nach dem Aufruf des Anwalts Rezan Epözdemir am Vortag: "Der Prozess um die Ermordung unseres einzigen Kindes Ahmet Minguzzi findet morgen um 10:00 Uhr vor dem 2. Jugendstrafgericht von Istanbul-Anatolien statt. Wir laden alle zur Solidarität und dazu ein, für Ahmet einzustehen", versammelten sich zahlreiche Bürger vor dem Gerichtsgebäude, um den Prozess zu verfolgen.
AUS DER ANHÖRUNG
An der Anhörung, zu der Anwälte und Angehörige der Parteien zugelassen wurden, nahm Minguzzis Mutter Yasemin Minguzzi in einem T-Shirt mit dem aufgedruckten Foto ihres Sohnes teil.
In den Fluren des Gerichtsgebäudes wurden Rufe nach 'Gerechtigkeit für Mattia Ahmet' laut. Auch die stellvertretende CHP-Vorsitzende Aylin Nazlı Aka war vor Ort, um die Anhörung zu verfolgen.
In der Anhörung sollten zwei Angeklagte und sieben Zeugen vernommen werden. Den beiden inhaftierten Angeklagten drohen jeweils bis zu 24 Jahre Haft. Auf Antrag von Epözdemir, dem Anwalt der Familie Minguzzi, wurde beschlossen, die Anhörung per SEGBİS aufzuzeichnen, jedoch wurde bekannt, dass aufgrund eines technischen Problems im UYAP-System keine Aufzeichnung möglich war.
AUF DEN 17. JULI VERTAGT
Wie der Journalist Emrullah Erdinç berichtete, entschied das Gericht nach einem Befangenheitsantrag der Anwälte der Familie, das Verfahren nicht fortzusetzen.
Die Anhörung wurde auf den 17. Juli um 10:00 Uhr vertagt.
Die Untersuchungshaft der beiden Angeklagten wird fortgesetzt.