İsmet Sayhan im Verfahren wegen krimineller Vereinigung inhaftiert

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Maschinen- und Chemieindustrie (MKE), İsmet Sayhan, wurde im Rahmen der Ermittlungen gegen eine von Selahattin Yılmaz geführte kriminelle Vereinigung inhaftiert.

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Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen wurde İsmet Sayhan am 24. August in Ankara festgenommen, nachdem Verbindungen zu einer kriminellen Vereinigung festgestellt wurden, deren Anführer angeblich Selahattin Yılmaz sein soll.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen bei der Istanbuler Sicherheitsdirektion und einer medizinischen Untersuchung wurde Sayhan zum Justizpalast in Istanbul überstellt.

Nach seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft wurde Sayhan dem Friedensgericht vorgeführt, wo er wegen des Vorwurfs der „Zweckentfremdung von Dokumenten zur Sicherheit des Staates sowie deren betrügerischer Erlangung“ inhaftiert und in ein Gefängnis überstellt wurde. Sayhans enge Beziehung zum MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli war bereits zuvor Gegenstand öffentlicher Diskussionen.

DETAILS ZUR ERMITTLUNG

Bei den von Istanbul aus koordinierten Operationen in Ankara, Antalya, Muğla und Samsun wurden im Zuge der Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität insgesamt 17 Personen festgenommen.

Nach der Überstellung an die Justizbehörden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden 10 Verdächtige vom Haftrichter inhaftiert, während 6 Personen unter Auflagen freigelassen wurden und 7 Personen auf freien Fuß kamen.