Leichnam von Halit Yukay kann nicht aus dem Meer geborgen werden: Einsatzkräfte warten
Der auf dem Meeresgrund gefundene Leichnam von Halit Yukay konnte aufgrund widriger Wetterbedingungen noch nicht geborgen werden. Die Einsatzkräfte warten darauf, dass der Wind nachlässt.
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Nachdem der Geschäftsmann Halit Yukay (43), der von Yalova aus in Richtung Bozcaada in See gestochen war, als vermisst gemeldet wurde, konnte sein Leichnam 19 Tage später geortet werden. Die Bergung aus 68 Metern Tiefe ist jedoch aufgrund starker Winde und Wellen derzeit nicht möglich. Die Einsatzkräfte warten auf eine Wetterbesserung.
HERGANG DES VORFALLES UND SACHVERSTÄNDIGENGUTACHTEN
Die Momente, in denen der in Yalova im Yachtbau tätige Halit Yukay in Richtung Bozcaada aufbrach, wurden von Überwachungskameras aufgezeichnet. Die Generalstaatsanwaltschaft Marmara hat eine sachverständige Untersuchung des zerstörten Bootes namens 'Graywolf' eingeleitet, um die Ursache des Unfalls zu ermitteln.
FESTNAHME DES KAPITÄNS UND BEWEISMITTEL
Der Kapitän des Frachtschiffes 'Arel 7', das mit Yukays Boot kollidiert sein soll, C.T., wurde wegen des Vorwurfs der 'fahrlässigen Tötung' festgenommen. Die Radarbewegungen des Schiffes wurden untersucht und an dessen Vorderseite wurden Schleifspuren festgestellt. Diese Spuren stimmten mit denen an Yukays Boot überein.
AUSSAGE VON KIVANÇ TATLITUĞ
Der Schauspieler Kıvanç Tatlıtuğ gab im Rahmen der Ermittlungen als Zeuge eine Aussage ab. Tatlıtuğ gab an, dass er vor dem Unfall mit Yukay telefoniert habe und die Verbindung plötzlich abgebrochen sei. Die Ermittlungsakte wurde an die Generalstaatsanwaltschaft Marmara übergeben.
BERGUNG DES LEICHNAMS STEHT AUS
Für die Bergung des Leichnams ist eine koordinierte Aktion mit dem Kommando der Seestreitkräfte geplant. Aufgrund der Wetterbedingungen konnten die Arbeiten jedoch noch nicht aufgenommen werden. Sobald der Wind nachlässt, ist die Bergung des Leichnams mittels eines ROV-Geräts geplant.