Libysche Delegation für Flugzeugabsturz-Untersuchung in der Türkei
Eine Expertenkommission aus Libyen ist in die Türkei gereist, um die Untersuchung des nahe Ankara abgestürzten Militärflugzeugs vor Ort zu begleiten. Die Türkei und Libyen setzen ihre Zusammenarbeit zur Aufklärung des Vorfalls fort.
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Die Ermittlungen zum Absturz eines Flugzeugs, das am 23. Dezember 2025 in der Nähe des Bezirks Haymana in Ankara eine libysche Militärdelegation beförderte, dauern an. In diesem Rahmen sind Experten des libyschen Kriminalamtes und des Verkehrsministeriums in die Türkei gereist, um die Untersuchungen aus nächster Nähe zu verfolgen.
Die Delegation unter der Leitung des Chefs des libyschen Kriminalamtes, Generalmajor Mahmut Aşur, besuchte die Generalstaatsanwaltschaft Ankara und wurde über den aktuellen Stand der Ermittlungen informiert. Bei den Gesprächen wurde die Entschlossenheit der Türkei und Libyens zur gemeinsamen Arbeit und zum Informationsaustausch bei der Untersuchung des Unfalls unterstrichen.
Darüber hinaus hat das libysche Verkehrsministerium eine weitere Delegation aus Experten der Zivilluftfahrt in die Türkei entsandt, um die Umstände des Absturzes zu prüfen. Die libysche Regierung der Nationalen Einheit gab bekannt, dass das Expertenteam die Ursachen des Unfalls untersuchen und einen detaillierten Bericht erstellen werde.
Nach dem Absturz war mitgeteilt worden, dass der libysche Generalstabschef Muhammed Ali Ahmed el-Haddad, die ihn begleitende fünfköpfige Militärdelegation sowie die Besatzung ums Leben gekommen seien. Libyen hatte unmittelbar nach dem Unfall eine Delegation in die Türkei entsandt, um den Prozess engmaschig zu verfolgen.