Mitarbeiterin der AKP-geführten Stadtverwaltung in Konya wegen Unterschlagungsskandal in den Schlagzeilen

Eine Buchhaltungsmitarbeiterin der KOSKİ-Generaldirektion, die der Stadtverwaltung Konya unterstellt ist, hat Kautionen von Abonnenten unterschlagen und für Luxusausgaben verwendet.

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Döndü K., die als Buchhaltungsmitarbeiterin bei der KOSKİ-Generaldirektion der Stadtverwaltung Konya tätig war, geriet wegen des Vorwurfs in die Schlagzeilen, zwischen 2020 und 2024 Kautionen von Abonnenten unterschlagen zu haben. Es wurde festgestellt, dass Döndü K. in diesem Zeitraum einen Gesamtbetrag von über 14 Millionen TL auf die Konten ihrer Familie überwiesen hat.

Döndü K. änderte bei der Rückzahlung von Kautionen die Zahlungslisten und leitete die Gelder auf das Konto ihrer Mutter um. Es kam heraus, dass sie mit diesem Geld ein Fahrzeug der Marke TOGG T10X, zwei Häuser und weitere Immobilien erworben hatte.

VERMÖGENSBESCHLAGNAHME

Infolge einer internen Prüfung durch die KOSKİ-Generaldirektion wurde festgestellt, dass Döndü K. das Verbrechen der Unterschlagung begangen hatte. Im Rahmen der eingeleiteten Ermittlungen wurde Döndü K. in das geschlossene Gefängnis von Konya überstellt und ihr gesamtes Vermögen beschlagnahmt.

VOR GERICHT GESTÄNDIG

Döndü K., die sich vor dem 4. Schwurgericht in Konya verantworten musste, räumte die Vorwürfe ein und beantragte ihre Freilassung. Vor Gericht verteidigte sie sich mit den Worten: "Meine Kinder sind in einer schwierigen Lage, ich möchte meine Schulden begleichen."

21 JAHRE HAFTSTRAFE

Das Gericht verurteilte Döndü K. wegen "qualifizierter Unterschlagung" zu einer Freiheitsstrafe von 21 Jahren. Diese Entscheidung löste in der Öffentlichkeit ein breites Echo aus.