Nach der Annullierung von İmamoğlus Diplom hüllen sich DEM, AKP und MHP in Schweigen

Die Akteure des neuen Annäherungsprozesses, MHP, AKP und DEM, beobachten die Entwicklungen nach der Annullierung von İmamoğlus Diplom schweigend. Während die Entscheidung auf heftige Kritik stößt, wirft das gemeinsame Verhalten dieser drei politischen Parteien Fragen zu möglichen politischen Entwicklungen in naher Zukunft auf.

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Die Türkei ist erschüttert von der Entscheidung, das Diplom des Bürgermeisters der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu, für ungültig zu erklären.

Juristen und Politiker bezeichneten die Entscheidung als einen massiven Rechtsbruch und äußerten ihren Protest. Viele Persönlichkeiten argumentierten, dass die Verhinderung von İmamoğlus Teilnahme an den Präsidentschaftswahlen eine politische Entscheidung sei und eine Verletzung demokratischer Rechte darstelle.  

Die Reaktionen auf die Annullierung von İmamoğlus Diplom wurden insbesondere aus dem Lager der Opposition lautstark geäußert. Auffällig ist jedoch, dass von Seiten der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) und der Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM) bisher keine Stellungnahme zu diesem Thema erfolgte.  

In jüngster Zeit gab es verschiedene Spekulationen darüber, dass MHP, DEM und AKP eine Einigung über eine Verfassungsänderung erzielt hätten. 

Das Schweigen dieser Parteien zu dem Eingriff in İmamoğlus Kandidaturrecht wirft Fragen zu möglichen politischen Entwicklungen in naher Zukunft auf.