Neue Anklageschrift im Fall des Mordes an Mattia Ahmet Minguzzi erstellt

Im Prozess um die Ermordung des 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi wurde eine Anklageschrift gegen zwei neue Tatverdächtige erstellt und die Zusammenlegung der Akten beantragt.

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Im Fall des durch eine Messerattacke in Kadıköy ums Leben gekommenen Mattia Ahmet Minguzzi hat es eine wichtige Entwicklung gegeben. Die Generalstaatsanwaltschaft von Anadolu stellte fest, dass M.A.D. und A.Ö. im Zusammenhang mit dem Vorfall gemeinsam mit den bereits angeklagten Personen gehandelt haben, und erstellte gegen diese beiden Personen eine Anklageschrift.

Die Staatsanwaltschaft beantragte die Zusammenlegung dieser Akte mit dem laufenden Verfahren vor dem 2. Jugendstrafgericht von Anadolu.

Der Anwalt der Familie Minguzzi, Rezan Epözdemir, erklärte in einer Stellungnahme, dass durch die Auswertung der Videoaufzeichnungen vom Tatort festgestellt wurde, dass die Angeklagten B.D. und U.B. nicht allein waren. Epözdemir sagte: „Es wurde festgestellt, dass sich M.A.D. und A.Ö. bei den Angeklagten befanden und während des Mordes gemeinschaftlich handelten.“ Zudem gab er an, dass das bei der Tat verwendete Messer kurz vor dem Vorfall von M.A.D. auf einem Markt gekauft wurde.

NEUE FESTNAHMEN UND ANKLAGESCHRIFT

Anwalt Epözdemir erinnerte daran, dass sie am 1. Mai 2025 Strafanzeige gegen M.A.D. und A.Ö. erstattet hatten und diese Personen am 7. Mai 2025 festgenommen wurden. Als Ergebnis der heute abgeschlossenen Ermittlungen erstellte die Staatsanwaltschaft gegen beide Verdächtige eine Anklageschrift wegen „Beteiligung am vorsätzlichen Mord an einem Kind“.

Die Staatsanwaltschaft beantragte die Zusammenlegung dieser neuen Akte mit dem Prozess, in dem sich B.D. und U.B. verantworten müssen. Epözdemir erklärte: „Eine Zusammenlegung der Akte vor dem 2. Jugendstrafgericht von Istanbul-Anadolu ist sehr wahrscheinlich. Bei der für Donnerstag, den 17. Juli 2025, angesetzten Verhandlung wird der Prozess gegen die vier Angeklagten fortgesetzt.“

Der Anwalt betonte, dass sie ihren juristischen Kampf fortsetzen werden, damit sich alle Täter im Zusammenhang mit der Ermordung von Mattia Ahmet Minguzzi vor der Justiz verantworten müssen.