Neue Entwicklung im Fall Güllü: Gutachten erwartet

Während die Ermittlungen zum Tod der Sängerin Güllü in Yalova intensiviert werden, stehen die Ergebnisse von Audioanalysen und Tatortgutachten noch aus.

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Die bekannte Arabesk-Sängerin Gül Tut, bekannt unter ihrem Künstlernamen Güllü, kam am 26. September im Bezirk Çınarcık in Yalova ums Leben, nachdem sie aus dem Fenster ihrer Wohnung im 6. Stock gestürzt war.

Im Rahmen der nach dem Vorfall eingeleiteten Ermittlungen laufen die Arbeiten unter der Leitung der Oberstaatsanwältin von Yalova, Duygu Bayar Öksüz, weiter. Um die Ermittlungen zu vertiefen, wurde ein weiterer Staatsanwalt dem Fall zugewiesen, womit die Gesamtzahl der zuständigen Staatsanwälte auf drei gestiegen ist.

Oberstaatsanwältin Öksüz betonte die Bedeutung von Audioanalysen und Tatortgutachten für die Aufklärung des Vorfalls. Die Aufnahmen der Sicherheitskameras vom Tatort wurden zunächst nach Bursa, dann an das Kriminalpolizeilabor in Ankara und schließlich an das TÜBİTAK geschickt, um eine Audioanalyse durchzuführen. Öksüz, die sich in den TÜBİTAK-Einrichtungen in Gebze mit Experten traf, erklärte, dass die Arbeiten zur Verbesserung der Tonqualität und zur Identifizierung der Personen andauern. Zudem werde intensiv daran gearbeitet, die Gespräche in schriftliche Protokolle zu übertragen.

Oberstaatsanwältin Öksüz sagte: "Wir arbeiten akribisch daran, im Ermittlungsverfahren keinen Raum für Zweifel zu lassen. Wir untersuchen jedes Detail genau und warten auf das wichtigste Gutachten sowie die Ergebnisse der Audioanalysen." Die Ermittlungen zum Tod von Güllü werden mit der Klärung all dieser Details an Klarheit gewinnen.