Neue Entwicklung im Fall Kaşif Kozinoğlu: An Abteilung für ungeklärte Straftaten übergeben

Die Akte des ehemaligen MİT-Direktors Kaşif Kozinoğlu, der 2011 im Silivri-Gefängnis verstarb, wurde zur erneuten Prüfung wiederaufgenommen.

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Im Ermittlungsverfahren zum Tod des ehemaligen Leiters der MİT-Abteilung für Auslandsoperationen, Kaşif Kozinoğlu, im Gefängnis wurde eine neue Phase eingeleitet. Wie bekannt wurde, ist die Akte zur erneuten Prüfung an die Abteilung für „ungeklärte Straftaten“ (Faili Meçhul) übergeben worden.

Kozinoğlu war am 12. November 2011 während seiner Inhaftierung im Silivri-Gefängnis erkrankt und verstorben. Im Rahmen der zuvor durchgeführten Ermittlungen zu seinem Tod war man davon ausgegangen, dass der Vorfall auf natürliche Ursachen zurückzuführen sei.

Nachdem der Fall Jahre später wieder auf die Tagesordnung gekommen war, wurde nach einer Überprüfung mitgeteilt, dass die Ermittlungen an die zuständige Abteilung weitergeleitet wurden. In dieser Phase sollen neben den bereits vorliegenden Informationen und Dokumenten zum Todesfall auch etwaige neue Beweise bewertet werden.

Mit der Wiederaufnahme der Ermittlungen wird angestrebt, den Tod im Gefängnis in allen Aspekten zu untersuchen und festzustellen, ob Anhaltspunkte für ein strafbares Handeln vorliegen.