Polizeiliche Ermittlungen gegen weltberühmten Künstler
Ein neues Werk des berühmten Street-Art-Künstlers Banksy an der Wand des Royal Courts of Justice in London könnte die anonyme Identität des Künstlers gefährden. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, da das Werk das historische Gebäude beschädigt haben soll.
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Der mysteriöse Künstler Banksy hat mit seinem neuesten Werk an der Wand des britischen High Court für Aufsehen gesorgt. Das Werk zeigt einen Richter, der mit seinem Hammer auf einen am Boden liegenden Aktivisten einschlägt, der ein leeres Plakat in der Hand hält. Banksy bestätigte über soziale Medien, dass dieses Werk von ihm stammt.
Da die Wand ein historisches Bauwerk ist, hat die Metropolitan Police eine Untersuchung wegen "Sachbeschädigung" eingeleitet. Das Werk wurde zunächst mit Absperrungen umgeben und anschließend mit chemischen Mitteln entfernt.
Die Polizei teilte mit, dass sie Hinweise zu dem Vorfall erhalten habe und die Ermittlungen andauern. Sollte es zu einem Gerichtsverfahren kommen, könnte Banksy gezwungen sein, vor Gericht auszusagen, was es für den Künstler schwierig machen könnte, anonym zu bleiben.
Banksy wurde Ende der 1990er Jahre in Bristol bekannt und hat es seitdem geschafft, seine Identität geheim zu halten. Sein ehemaliger Manager Steve Lazarides beschrieb Banksys Geheimhaltung anfangs als Schutzreflex und später als Obsession. Die Anonymität des Künstlers hat ihn zu einem "Volkshelden" gemacht.
Während Banksys Werke für Millionenbeträge verkauft werden, gehen Experten davon aus, dass eine Enthüllung seiner Identität den Markenwert zwar nicht beeinträchtigen würde, jedoch der "legendäre" Effekt durch den Verlust des Geheimnisses um seine Person abnehmen könnte.