Protokoll von Lehrerin Irmak vor ihrem Tod sorgt für Aufsehen: Schwere Vorwürfe gegen Schulleiter erhoben

Das Protokoll, das die im Bezirk Hamur (Ağrı) verstorbene Vorschullehrerin Irmak Ayşe Koparan vor ihrem Tod verfasst hatte, hat für großes Aufsehen gesorgt. In dem Dokument werden Vorwürfe erhoben, wonach sie vom Schulleiter beleidigt und körperlich angegriffen wurde.

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Dem von Irmak Ayşe Koparan verfassten Protokoll zufolge kam es im Shuttlebus der Lehrkräfte zu einer Auseinandersetzung mit dem Schulleiter. Den Aufzeichnungen zufolge wurde Koparan nicht nur beleidigt, sondern ihr wurde auch ins Gesicht geschlagen; ein zweiter körperlicher Übergriff konnte nur durch das Eingreifen anderer Lehrkräfte verhindert werden. Trotz eines Platzwechsels während des Vorfalls, so heißt es im Protokoll weiter, seien die Beleidigungen und Provokationen fortgesetzt worden.

Koparan hielt in dem Protokoll fest, dass sie aufgrund der Vorfälle die Justizbehörden eingeschaltet und offiziell Anzeige erstattet habe. In dem Dokument wird zudem betont, dass sich der Vorfall unter den Augen anderer Lehrkräfte als Zeugen ereignet habe.

Die junge Lehrerin, die im Bezirk Hamur tätig war, wurde vor wenigen Tagen leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Nachdem Freunde sie nicht erreichen konnten und eine Meldung erstattet hatten, trafen die Einsatzkräfte vor Ort auf das tragische Bild. Um die Todesursache zu klären, wurde eine Obduktion eingeleitet.

Während die Generalstaatsanwaltschaft von Ağrı eine umfassende Untersuchung des Vorfalls eingeleitet hat, entsandte die Provinzdirektion für Nationale Bildung einen Inspektor, um den Fall in allen Aspekten aufzuklären. Der Tod von Irmak Ayşe Koparan hat in der Lehrerschaft und in der Öffentlichkeit tiefe Bestürzung ausgelöst.