Reaktion auf das Verbot der Istanbuler Staatsanwaltschaft gegen İmamoğlu auch von Portakal: 'Was ist das für eine Grausamkeit'

Das Verbot der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft, Bild- und Toninhalte von Ekrem İmamoğlu und einigen anderen Bürgermeistern in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verwenden, hat in der Öffentlichkeit für großes Aufsehen gesorgt. SÖZCÜ TV-Moderator Fatih Portakal reagierte scharf auf die Entscheidung.

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Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hat mit einer an die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) gerichteten Anweisung die Verwendung von Fotos, Videos und Tonaufnahmen von Ekrem İmamoğlu und einigen anderen Bürgermeistern in U-Bahnen, Metrobussen, Bussen und Fähren untersagt. Diese Entscheidung hat zu Diskussionen in der Öffentlichkeit geführt.

SCHARFE REAKTION VON FATİH PORTAKAL

Der Moderator der SÖZCÜ TV-Hauptnachrichten, Fatih Portakal, äußerte seine Kritik an der Entscheidung der Staatsanwaltschaft.

Portakal sagte: "Es gibt eine Anschuldigung. Das muss man in diesem Rechtssystem natürlich sagen. In einem solchen System wurden Festnahmen durchgeführt.

Es gibt noch keine Anklageschrift. Sie sind noch nicht schuldig, aber schon jetzt heißt es: 'Staatsanwaltschaft, du wirst die Fotos von İmamoğlu und den Bürgermeistern von Beylikdüzü, Şişli usw. entfernen. Du wirst auch ihre Stimmen stummschalten.' Wo bleibt die Unschuldsvermutung, was ist das für eine Grausamkeit? Das Recht wird mit Füßen getreten," äußerte er.

Portakal betonte zudem, dass solche Praktiken den Betrieb der Stadtverwaltung von Istanbul negativ beeinflussen würden, und sagte: "Es gibt ohnehin kein Recht mehr, und jeder weiß, dass die Behandlung je nach Person unterschiedlich ausfällt.

Wie erklären Sie das, ihr Juristen? Ich frage Sie. Wenn es so weitergeht, wird die İBB im Juni blockiert sein. Sie wird vielleicht arbeitsunfähig werden. Welchem Bürokraten wollen Sie das verständlich machen? Vielleicht ist das das Ziel, nein, es ist das Ziel. Hier liegt Rechtswidrigkeit vor, dazu muss man etwas sagen. Ja, man sagt etwas, aber es ändert sich natürlich nichts," sagte er.