Schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Präsidenten von Yeni Malatyaspor, Adil Gevrek

Der ehemalige Präsident von Yeni Malatyaspor, Adil Gevrek, sieht sich mit schwerwiegenden Vorwürfen wie Geldwäsche und Betrug konfrontiert. Die neue Vereinsführung hat diese Anschuldigungen nun an die Justiz weitergeleitet.

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Der neue Präsident von Yeni Malatyaspor, Haşim Karadağ, und der Vorstand haben Vorwürfe wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten aus der Vergangenheit des Vereins bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Der für Rechtsangelegenheiten zuständige Vizepräsident des Vereins, Rechtsanwalt Aydın İşkur, erklärte, dass man bei den Untersuchungen, die sie als „Operation Saubere Hände“ bezeichnen, auf schwerwiegende Erkenntnisse gestoßen sei.

ENTSCHLOSSENE HALTUNG DER NEUEN FÜHRUNG

Rechtsanwalt İşkur sagte: „Wir arbeiten daran, die Unregelmäßigkeiten im Verein aufzudecken und Yeni Malatyaspor zu seinen alten Tagen zurückzuführen. Wir werden die Rechte der Menschen in Malatya und des Vereins bis zum Ende verteidigen.“ İşkur wies darauf hin, dass bei der Untersuchung der Computer eine große Menge an Daten gelöscht worden sei, von denen ein Teil wiederhergestellt werden konnte. „Die gelöschten Dateien werden von Expertenteams geprüft, und es kommen schwerwiegende Ergebnisse zum Vorschein“, fügte er hinzu.

INTERNATIONALE GELDTRANSFERS

Den Vorwürfen zufolge wurden Geldtransfers aus Ländern wie Brasilien, Chile und Kanada per Mail-Order-Verfahren getätigt. Während das Einkommen des Vereins in der ersten Jahreshälfte 2022 noch 100 Millionen Dollar betrug, belaufen sich die Schulden derzeit auf 1,5 Milliarden Lira. İşkur erklärte: „Solche Transaktionen werden als Erträge aus Straftaten gewertet, und wir hinterfragen, ob Yeni Malatyaspor für diese Zwecke missbraucht wurde.“

Der Verein habe unter dem Deckmantel von Reinigungs- und Sicherheitsdienstleistungen Leistungen von Unternehmen bezogen, die Fevzi Gevrek, einem Verwandten des ehemaligen Präsidenten Adil Gevrek, gehören. Obwohl im Jahr 2024 keine Dienstleistungen in Anspruch genommen wurden, seien an diese Unternehmen 20 Millionen Lira gezahlt worden. Zudem habe es einen Geldeingang von 8,5 Millionen Lira aus Gaziantep gegeben. İşkur betonte: „Die ehemaligen Verantwortlichen müssen für solche Transaktionen und nicht verbuchte Gelder Rechenschaft ablegen.“

Die neue Führung von Yeni Malatyaspor erklärte, dass sie diese Vorwürfe weiter verfolgen und dafür kämpfen werde, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird.