Schwester von Burkay Karatepe, Mitglied des Attentatskommandos gegen Erdoğan, festgenommen

Die Schwester von Burkay Karatepe, der dem Attentatskommando während des Putschversuchs vom 15. Juli angehört haben soll, wurde wegen des Vorwurfs der Beihilfe festgenommen.

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Nach der Festnahme des FETÖ-Verurteilten und entlassenen Hauptmanns Burkay Karatepe, der dem Attentatskommando angehört haben soll, das während des Putschversuchs vom 15. Juli 2016 einen Angriff auf das Hotel verübte, in dem sich Präsident Recep Tayyip Erdoğan aufhielt, wurden die Ermittlungen ausgeweitet.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden Verfahren gegen seine Schwester Ayşe Alanur Karatepe eingeleitet, der vorgeworfen wird, über organisatorische Methoden mit Karatepe in Kontakt gestanden zu haben, ihn finanziell unterstützt und ihm geholfen zu haben, sich über einen langen Zeitraum zu verstecken.

Nach der Festnahme von Burkay Karatepe wurden die Ermittlungen ausgeweitet.

In den von der Generalstaatsanwaltschaft Muğla geführten Ermittlungen ergriffen die Teams auf Anweisung des Generalstaatsanwalts Necati Kayaközü Maßnahmen und nahmen Ayşe Alanur Karatepe, die nach Bekanntwerden der Festnahme ihres Bruders nach Muğla gereist war, bei einer Operation im Bezirk Menteşe fest.

Das Hotelzimmer, in dem sich die Verdächtige aufhielt, das von ihr genutzte Fahrzeug sowie ihre Wohnanschrift in Eskişehir wurden zeitgleich durchsucht. Die bei den Durchsuchungen sichergestellten digitalen Materialien wurden zur Untersuchung beschlagnahmt.

Es wurde mitgeteilt, dass die digitalen Materialien im Rahmen der Operation zur Untersuchung eingezogen wurden.

Den Vorwürfen in der Akte zufolge wird Ayşe Alanur Karatepe beschuldigt, über organisatorische Kommunikationsmethoden mit ihrem Bruder in Kontakt gestanden zu haben; ihr werden Aktivitäten zur Lebensmittelbeschaffung, zur Deckung medizinischer Bedürfnisse, zur finanziellen Unterstützung, zur Planung der Flucht ins Ausland, zur Informationsübermittlung an seine Familie sowie zur Unterstützung seines Versteckens vorgeworfen.