Sechs Personen werden heute im Rahmen der AHBAP-Ermittlungen vernommen

Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen werden einige Personen, die zu Spenden für AHBAP aufgerufen hatten, als Zeugen befragt.

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In den Ermittlungen der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft gegen den Verein AHBAP wurde eine neue Phase erreicht. Im Zuge des Verfahrens wurden Fatih Altaylı, Şahan Gökbakar, Ruşen Çakır, Hazal Kaya, Özlem Gürses und Fatih Koparan zur Aussage vorgeladen.

In der Akte wird darauf hingewiesen, dass die genannten Personen zu jenen gehören, die während der Erdbebenzeit zu Spenden für AHBAP aufgerufen oder unterstützende Beiträge über den Verein geteilt haben. Es wird erwartet, dass Fatih Altaylı, Hazal Kaya, Özlem Gürses und Ruşen Çakır heute im Justizpalast von Istanbul in Çağlayan erscheinen, um ihre Aussagen zu machen.

Die Ermittlungen werden dem Vernehmen nach aufgrund des Vorwurfs geführt, dass „im Namen des AHBAP-Vereins gesammelte Spenden auf die Konten der Verdächtigen übertragen wurden“. Im selben Verfahren waren zuvor bereits Ece Üner, Fatih Portakal, Feyza Altun, Gökhan Özoğuz und Öykü Serter zur Aussage vorgeladen worden.

Es wurde mitgeteilt, dass Teams der Abteilung für Finanzkriminalität der Istanbuler Polizei unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Ermittlungen wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“, „qualifizierten Betrugs“ und „Geldwäsche aus Straftaten“ durchführen.

In der Akte werden MASAK-Berichte, Analysen von Kontobewegungen sowie Erkenntnisse aus technischer und physischer Überwachung ausgewertet; einige Verdächtige seien aufgrund von Geldtransaktionen, die nicht mit ihrem finanziellen Profil übereinstimmen, sowie aufgrund von Überweisungen hoher Beträge und Grundbuchübertragungen ins Visier der Ermittler geraten.

Zuvor war berichtet worden, dass von den 54 im Rahmen der Ermittlungen festgenommenen Personen 28, darunter der Gründer des AHBAP-Vereins Haluk Levent und Oğuzhan Uğur, inhaftiert wurden und dass das Vermögen des Vereins sowie einiger Verdächtiger beschlagnahmt wurde.