Sie gab sich bei Parkstreit als Staatsanwältin aus: Identität enthüllt
In Ataşehir, Istanbul, drohte eine Frau während eines Streits um einen Parkplatz, indem sie vorgab, Staatsanwältin zu sein. Nach dem Vorfall kam die Wahrheit ans Licht: Die Frau ist weder Staatsanwältin noch Richterin.
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Ein Streit um einen Parkplatz zwischen zwei Autofahrern in Ataşehir, Istanbul, sorgte in den sozialen Medien schnell für Aufsehen. Während der Auseinandersetzung zeigte eine Frau eine Karte vor, die angeblich "speziell für Richter und Staatsanwälte" ausgestellt war, behauptete "ich bin Staatsanwältin" und bedrohte den anderen Fahrer. Die Aufnahmen von diesem Moment verbreiteten sich rasch und lösten große Empörung aus.
IDENTITÄT ENTHÜLLT
Nach dem Vorfall leitete die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anatolien umgehend Ermittlungen ein und gab eine schriftliche Erklärung ab. Darin hieß es: "Bezüglich des Vorfalls, bei dem die als İ.E. identifizierte Person, die nachweislich nicht dem Richter- oder Staatsanwaltsberuf angehört, während des Parkens ihres Fahrzeugs mit einer Person namens O.O.G. in Streit geriet und während des Streits eine Karte mit der Aufschrift 'Richter/Staatsanwalt' vorzeigte, wurde von unserer Generalstaatsanwaltschaft gegen beide verdächtigen Personen ein gerichtliches Ermittlungsverfahren wegen 'Bedrohung', 'unbefugter Ausübung eines öffentlichen Amtes' und 'Verletzung der Privatsphäre' eingeleitet."
Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass İ.E., die sich als Staatsanwältin ausgab und die Karte während des Streits vorzeigte, in Wirklichkeit lediglich eine Universitätsstudentin ist.
STAATSANWALTSCHAFT LEITET ERMITTLUNGSVERFAHREN EIN
Während die Aussagen der Beteiligten zu dem Vorfall, der in den sozialen Medien für großes Echo sorgte, aufgenommen wurden, wurden gerichtliche Schritte im Rahmen der Straftatbestände "unbefugte Ausübung eines öffentlichen Amtes", "Bedrohung" und "Verletzung der Privatsphäre" eingeleitet. Es wurde mitgeteilt, dass die Entwicklungen bezüglich dieses nach dem Streit eingeleiteten Ermittlungsverfahrens genau verfolgt werden.
Der Vorfall hat in der Öffentlichkeit zu einer erhöhten Sensibilität gegenüber dem Missbrauch des Namens und des Ansehens von Justizbehörden geführt.