Social-Media-Phänomen wegen Verbreitung obszöner Inhalte in Marmaris verhaftet
Das Social-Media-Phänomen B.K., das Millionen von Followern hat, wurde in Marmaris wegen obszöner Inhalte verhaftet und in ein Gefängnis überstellt.
İHA
Nach zahlreichen Beschwerden von Bürgern bei der Polizeidirektion des Bezirks Marmaris wurde die Generalstaatsanwaltschaft von Marmaris informiert. Nach Abschluss der Ermittlungen wurden die Teams der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Marmaris auf Anweisung der Staatsanwaltschaft aktiv und nahmen die verdächtige Person gestern Abend in ihrem Wohnsitz im Stadtteil Siteler fest. B.K., die nach den polizeilichen Maßnahmen heute dem Gericht vorgeführt wurde, wurde vom zuständigen Friedensgericht in Marmaris wegen des Vorwurfs der "Vermittlung der Verbreitung obszöner Publikationen" verhaftet und in das geschlossene Gefängnis vom Typ E in Muğla überstellt.
"ICH HABE STRÄNDE BEWORBEN, ES GAB KEINE STRAFABSICHT"
In ihrer Aussage vor Gericht wies B.K. die Anschuldigungen zurück und behauptete, die Videos dienten touristischen Werbezwecken. Die Verdächtige erklärte, sie habe die natürliche Schönheit der Regionen zeigen wollen, in denen sie die Aufnahmen machte, und gab an, dass einige Szenen in den Videos von den Algorithmen der Internet-Streaming-Plattformen automatisch als Titelbilder ausgewählt worden seien. Sie äußerte: "Mein Ziel war es, die Küsten der Ägäis und des Mittelmeers bekannt zu machen. Ich hatte keine kriminelle Absicht bei den Videos. YouTube wählt die Titelbilder möglicherweise automatisch aus. Obwohl ich zuvor Beschwerden wegen dieser Inhalte erhalten hatte, war mein Kanal weiterhin aktiv."
"INHALTE SIND AUCH FÜR KINDER ZUGÄNGLICH"
Nach vorliegenden Informationen wurde im Gerichtsbeschluss betont, dass die Nahaufnahmen in den Videos auf Social-Media-Plattformen veröffentlicht wurden, die auch für Kinder zugänglich sind, die Privatsphäre verletzen und ein Risiko für die öffentliche Sicherheit darstellen könnten. Unter Berücksichtigung der Art des Delikts, der Beweislage und der Fluchtgefahr der Verdächtigen wurde die Untersuchungshaft angeordnet. B.K. wurde zur Untersuchungshaft in das geschlossene Gefängnis in Muğla überstellt.