TBB-Präsident Erinç Sağkan nach Silivri-Besuch mit deutlicher Einschätzung: Kann die Demokratie beschädigen

Der Präsident der Türkischen Anwaltskammer (TBB), Erinç Sağkan, hat die im Silivri-Gefängnis inhaftierten Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, Zeydan Karalar und Ahmet Özer besucht. Sağkan betonte, dass Inhaftierungen eine Ausnahme maßnahme sein sollten.

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Der Präsident der Türkischen Anwaltskammer (TBB), Erinç Sağkan, gab über soziale Medien bekannt, dass er den Istanbuler Oberbürgermeister Ekrem İmamoğlu, den Adanaer Oberbürgermeister Zeydan Karalar und Ahmet Özer, die im Silivri-Gefängnis inhaftiert sind, besucht habe.

In seiner Bewertung nach dem Besuch erklärte Erinç Sağkan, dass Inhaftierungen im Rahmen der universellen Grundsätze des Strafverfahrensrechts und der Unschuldsvermutung behandelt werden müssten.

Sağkan sagte: „Die Einschränkung der Freiheit von durch das Volk gewählten lokalen Amtsträgern darf nicht ohne ausreichende Begründung und unter Missachtung des Verhältnismäßigkeitsprinzips erfolgen. Solche Praktiken können die Rechtssicherheit und die lokale Demokratie beschädigen.“

Darüber hinaus betonte Sağkan, dass Ermittlungsprozesse zügig und unter öffentlicher Kontrolle durchgeführt werden müssten; andernfalls warne er davor, dass die Inhaftierung zu einer faktischen Strafe werden könne.