Unterstützung von Mücahit Birinci für Furkan Bölükbaşı: Kritik an den Schweigenden

Mücahit Birinci, der aus der AK-Partei ausgetreten ist, hat mit einer bemerkenswerten Reaktion auf die Verhaftung von Furkan Bölükbaşı reagiert, dem vorgeworfen wird, ein Attentat und einen tätlichen Angriff auf den Präsidenten geplant zu haben.

12punto

Der mit der AK-Partei verbundene Social-Media-Phänomen Furkan Bölükbaşı wurde nach einer Untersuchung verhaftet, die aufgrund seiner Social-Media-Beiträge über Präsident Recep Tayyip Erdoğan eingeleitet wurde. Während die von der Generalstaatsanwaltschaft Anadolu von Amts wegen eingeleitete Untersuchung andauert, wurden die Wege zwischen Bölükbaşı und der Partei getrennt, nachdem er an den Disziplinarausschuss des Provinzvorstands Istanbul verwiesen wurde.

Bölükbaşı wurde nach seiner Vorführung beim Friedensstrafgericht verhaftet und in ein Gefängnis überstellt.

Zu den jüngsten Entwicklungen äußerte sich Mücahit Birinci in bemerkenswerter Weise. Birinci, der einst für die AK-Partei tätig war und später aus der Partei austrat, kritisierte in einem Beitrag in den sozialen Medien sein eigenes politisches Umfeld für dessen Schweigen. In seinem Beitrag schrieb Birinci:

"Wir haben doch so große Widerstandskämpfer, islamistische Journalisten, Autoren, Sumud-Anhänger, Leute, die für Menschenrechte brennen und sich jeden Tag im Fernsehen zeigen... Ein Freund von uns wird wegen eines Verbrechens festgenommen und verhaftet, das er nicht begangen hat und das er seinem Wesen nach auch gar nicht begehen könnte. Wo ist diese große Menge? Können sie auch nur einen einzigen Einwand erheben?"

Birinci fügte hinzu: "Selbst wenn sie den verhafteten Mann nicht mögen, können sie nicht einmal gegen eine kemalistische Attacke protestieren oder einen rechtlichen Einwand vorbringen? Können sie nicht einmal sagen: 'Ich hasse Furkan, aber so geht das nicht, mein Bruder'...", und stellte insbesondere das Schweigen der Gemeinschaft in Frage.

In der Fortsetzung seiner Ausführungen argumentierte Birinci, dass die meisten Personen innerhalb der Gemeinschaft nur darum bemüht seien, ihre eigene Position zu schützen, und reagierte mit den Worten: "Die Diagnose lautet nun: Alle sind nur darauf bedacht, ihre 'Position' zu wahren, Leute. Das Einkommen, das sie aufgrund ihrer Position erzielen, ist die Motivation für die meisten von ihnen. Sie sind im Modus 'bloß nicht unseren Komfort stören'. Mensch, mag den Kerl nicht, aber erhebe wenigstens Einspruch..."

Die getroffenen Entscheidungen und die Entwicklungen innerhalb der Partei werden weiterhin auf Social-Media-Plattformen kontrovers diskutiert.