Justizminister Yılmaz Tunç: 'Der somalische Angeklagte wird in die Türkei kommen'

Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu dem Unfall, in den der Sohn des somalischen Präsidenten verwickelt war und bei dem ein Kurierfahrer ums Leben kam. Minister Tunç erklärte: „Wir werden nicht zulassen, dass die Rechte unserer Bürger verletzt werden. Der somalische Angeklagte wird in die Türkei kommen.“

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Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu dem Vorfall, bei dem der Sohn des somalischen Präsidenten den Tod eines Kurierfahrers verursacht hat.

ERMITTLUNGEN EINGELEITET

Minister Tunç sagte: „Bezüglich der in den sozialen Medien kursierenden Fotos eines Anwalts, die im Büro des Staatsanwalts aufgenommen wurden, wurden sowohl gegen den Staatsanwalt als auch gegen den Anwalt Ermittlungen eingeleitet. Der rechtliche Prozess wird sorgfältig durchgeführt und die notwendigen Schritte zur Gewährleistung der Gerechtigkeit werden unternommen.“

Darüber hinaus erklärte Tunç im Zusammenhang mit dem Vorfall, bei dem der Sohn des somalischen Präsidenten in Istanbul den Motorradkurier Yunus Emre Göçer anfuhr und dessen Tod verursachte: „Wir haben Gespräche mit den somalischen Justizbehörden geführt. Die Rückkehr des Angeklagten in die Türkei und seine strafrechtliche Verfolgung werden stattfinden. Der Prozess wird in Kürze beginnen.“

WAS WAR PASSIERT?

Am 30. November stieß ein Fahrzeug, das dem Sohn des somalischen Präsidenten, Hassan Shekh Mohamud, gehörte, mit dem Motorradkurier Yunus Emre Göçer zusammen. Nach dem Unfall wurde Göçer sechs Tage lang auf der Intensivstation behandelt, verstarb jedoch. Nach dem Vorfall wurden am 2. Dezember Informationen über die Ausreise von Shekh Mohamud ins Ausland bekannt. Die Behörden hatten am 8. Dezember einen Haftbefehl gegen Shekh Mohamud im Zusammenhang mit dem Vorfall erlassen.