Zugangssperre für die Dokumentation „Şeytantepe“ über den Fall Narin Güran verhängt

Die Dokumentation von 140journos über den Mordfall Narin Güran wurde mit der Begründung der „nationalen Sicherheit und öffentlichen Ordnung“ für den Zugriff gesperrt.

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Für die von 140journos produzierte Dokumentation „Şeytantepe“, die den Mordfall Narin Güran und den anschließenden Gerichtsprozess thematisiert, wurde eine Zugangssperre verhängt.

Wie EngelliWeb berichtet, wurde die Dokumentation, die auf YouTube 2,9 Millionen Mal aufgerufen wurde, mit der Begründung des „Schutzes der nationalen Sicherheit und der öffentlichen Ordnung“ in der Türkei für den Zugriff gesperrt und von der Plattform entfernt.

Werbebild aus der Dokumentation „Şeytantepe“ von 140journos.

Es wurde zudem mitgeteilt, dass der X-Account von Tuncay Beşikçi, der in der Dokumentation zu Wort kommt und im Mordfall Narin Güran als Sachverständiger tätig war, aus demselben Grund in der Türkei für den Zugriff gesperrt wurde.

Die Generalstaatsanwaltschaft Diyarbakır hatte am 26. August ein gerichtliches Ermittlungsverfahren gegen die Dokumentation eingeleitet. In dem Verfahren, das auf Antrag des Provinzgendarmeriekommandos und des Gendarmerie-Ermittlungsteams für Straftaten (JASAT) eingeleitet wurde, wurden Vorwürfe wegen „Desinformationsaktivitäten“ und „öffentlicher Verbreitung irreführender Informationen“ erhoben.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde zudem festgehalten, dass die MASAK (Finanzermittlungsbehörde) mit der Überprüfung der Finanztransaktionen von 31 Personen beauftragt wurde.