300 Jahre altes Schiffswrack sorgt weltweit für Schlagzeilen: Wert von rund 17 Milliarden Dollar

In Kolumbien wurde die erste Phase einer Unterwasserexpedition zur Untersuchung des Wracks der San Jose eingeleitet, eines spanischen Kriegsschiffs, das vor etwa 300 Jahren in der Karibik sank und Schätze im Wert von Milliarden Dollar an Bord hat. Das Schiff, das Goldbarren, Edelsteine und Schmuck mit einem geschätzten Gesamtwert von fast 17 Milliarden Dollar geladen hatte, sank am 8. Juni 1708 nach einem Angriff britischer Piraten, die den Schatz rauben wollten.

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Das Kolumbianische Institut für Anthropologie und Geschichte (ICANH) teilte mit, dass in der ersten Phase der Expedition zur Untersuchung der vor der Hafenstadt Cartagena liegenden San Jose das Wrack mithilfe von Fernsensoren fotografiert werden soll.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Ergebnisse der Untersuchung den Weg für weitere Erkundungen ebnen könnten, die auch die Bergung des Schatzes aus dem Wrack umfassen könnten. Zudem wurde betont, dass das Wrack zum „geschützten archäologischen Gebiet“ erklärt wurde, um seinen wissenschaftlichen und archäologischen Wert zu bewahren.

SANK IM JAHR 1708

Im Dezember 2015 gab die damalige kolumbianische Regierung bekannt, dass sie das Wrack der spanischen Galeone San Jose, die im 18. Jahrhundert in der Karibik gesunken war, vor der Küste Cartagenas entdeckt habe.

Das Schiff, das Goldbarren, Edelsteine und Schmuck mit einem geschätzten Gesamtwert von fast 17 Milliarden Dollar geladen hatte, sank am 8. Juni 1708 nach einem Angriff britischer Piraten, die den Schatz rauben wollten.

Über den Eigentümer der Schätze der San Jose gibt es nach wie vor zahlreiche Debatten.

Spanien fordert die Rückgabe des Schatzes und beruft sich dabei auf das UNESCO-Übereinkommen von 2001, wonach das Schiff staatliche Immunität genieße.

Kolumbien hingegen betont, dass das Schiff in seinen eigenen Hoheitsgewässern entdeckt wurde und argumentiert, dass die San Jose Eigentum des Staates sei.