Ausstellung 'Harlem Renaissance und Transatlantischer Modernismus' im New Yorker Metropolitan Museum eröffnet

Im Metropolitan Museum of Art (MET) in New York wurde eine Ausstellung eröffnet, die sich der Harlem Renaissance widmet, der ersten internationalen modernen Kunstbewegung von Schwarzen.

AA

Die Ausstellung mit dem Titel 'Harlem Renaissance und Transatlantischer Modernismus' umfasst 160 Werke, darunter Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Filme.

MET-Verantwortliche, die die Ausstellung leiten, welche als die erste umfassende Arbeit zur Harlem Renaissance in New York seit 1987 gilt, beschreiben die in den 1920er Jahren entstandene Bewegung als die erste von Afroamerikanern angeführte internationale moderne Kunstbewegung.

Der CEO und Direktor des MET, Max Hollein, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AA: "Diese Ausstellung bietet eine bedeutende Würdigung, Untersuchung und einen Überblick über die Harlem Renaissance."

Die Kuratorin der Ausstellung, Denise Murrell, sagte in ihrer Eröffnungsrede: "Sie werden sehen, wie Duke Ellington im Cotton Club auftritt und wie Cab Calloway beim Dirigieren eines Orchesters tanzt."

Murrell merkte an, dass die Ausstellung dazu beitragen könne, eine Lücke in der Kunstgeschichte der Stadt New York, in der amerikanischen Kunst und im internationalen Modernismus zu schließen und das Geschichtsverständnis der New Yorker zu vervollständigen.

FOKUS AUF DIE ALLTAGSERFAHRUNGEN VON SCHWARZEN

Die Harlem Renaissance, die sich durch Arbeiten auszeichnet, die Themen wie die Identität schwarzer Amerikaner, Gemeinschaft, Sklaverei und die Alltagserfahrungen von Schwarzen in den Mittelpunkt stellen, nimmt einen wichtigen Platz in der amerikanischen Geschichte ein, da sie durch die Vermittlung eines Geistes der Selbstbestimmung, eines neuen sozialen Bewusstseins und Stolzes den Weg für politischen Aktivismus ebnete.

Es wird allgemein anerkannt, dass die Harlem Renaissance einen großen Anteil an der Grundsteinlegung für die Bürgerrechtsbewegung der 1950er und 1960er Jahre hatte.

Die Ausstellung, die ab dem 25. Februar für die Öffentlichkeit zugänglich ist, kann bis zum 28. Juli besucht werden.