Beispielloser Vorfall in Deutschland: Mitarbeiter hängt eigenes Bild unerlaubt in Kunstgalerie auf

Ein Mitarbeiter eines Museums für moderne Kunst in Deutschland hat sein eigenes Werk in der Museumssammlung ausgestellt, in der sich unter anderem Werke von Malern wie Picasso und Dalí befinden. Die Museumsleitung bemerkte, dass das Bild nicht zur Sammlung gehörte, und entließ den Mitarbeiter.

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Ein Mitarbeiter der Pinakothek der Moderne in München, einer der größten Galerien für moderne Kunst in Europa, wurde entlassen, nachdem festgestellt wurde, dass er sein eigenes Werk in der Galerie ausgestellt hatte.

Der 51-jährige Museumsmitarbeiter bohrte zwei Löcher in die Wand, um sein 60 x 120 cm großes Werk in der Galerie zu präsentieren. Lokalen Medienberichten zufolge gab der Mitarbeiter an, diesen Schritt in der Hoffnung unternommen zu haben, als Künstler entdeckt zu werden.

Die Sprecherin der Galerie, Tine Nehler, erklärte, dass das betreffende Werk nur für kurze Zeit hing und dass die Verantwortlichen in der Galerie eine solche Situation schnell bemerken würden.

SOWOHL JOB VERLOREN ALS AUCH...

Wie BBC Türkçe berichtet, wurde das Werk dem Galerie-Mitarbeiter zurückgegeben. Der Mitarbeiter verlor jedoch nicht nur seinen Arbeitsplatz, sondern erhielt auch ein Hausverbot für die Galerie.

In der Pinakothek der Moderne befinden sich auch Werke von Künstlern wie Pablo Picasso, Max Ernst und Salvador Dalí.

'WIR MÖCHTEN DEN KÜNSTLER KENNENLERNEN'

Im Oktober war bekannt geworden, dass ein Mitarbeiter der Bundeskunsthalle in Bonn, einem der meistbesuchten Museen Deutschlands, sein eigenes Bild in einer Galerie ausgestellt hatte.

Auf dem Social-Media-Account der Galerie wurde damals die Nachricht geteilt: „Wir fanden es amüsant und wir möchten den Künstler kennenlernen. Melden Sie sich! Es gibt hier kein Problem, wir stehen zu unserem Wort.“