Das Haus von Pir Sultan Abdal in Tunceli wurde restauriert

Das 500 Jahre alte Haus von Pir Sultan im Dorf Hacılı im Landkreis Pülümür in Tunceli wurde restauriert.

İHA

Das Haus von Pir Sultan Abdal im Dorf Hacılı im Landkreis Pülümür in Tunceli, einer der beiden Orte, an denen er lebte, wurde originalgetreu restauriert.

Der Dede Mehmet Çelebi, der über das in der Region als „Büyük Dam“ (Großer Damm/Großes Gebäude) bekannte Haus sprach, sagte: „Hızır Pascha hat Pir Sultan in Sivas aus der Provinz verbannt. Pir Sultan ging von dort zur Erdebil-Tekke im Khorasan. Als der dortige Pir zu ihm sagte: ‚Dein Platz ist nicht hier, geh und lehre Anatolien‘, kam Pir Sultan hierher und errichtete dieses Gebäude. Die Zeit, von der wir sprechen, liegt ungefähr zwischen Anfang des 15. und Ende des 16. Jahrhunderts. Als die Arbeiter über das Bauwerk sprachen, sagten sie: ‚Mein Pir, hier wird ein großer Pfeiler benötigt.‘

Pir Sultan antwortete: ‚Esst ihr erst einmal, ich komme gleich wieder.‘ Pir Sultan, dessen Aufenthaltsort unbekannt war, brachte den großen Pfeiler und errichtete ihn hier. Er blieb eine Zeit lang hier und bekam Kinder. In Sivas hatte er drei Söhne und eine Tochter“, sagte er.

'ES IST WICHTIG, ES FÜR DIE ZUKUNFT ZU BEWAHREN'

Der Bürgermeister von Pülümür, Müslüm Tosun, erklärte, dass der Dergah von Pir Sultan ein Ort sei, an dem alle Dorfbewohner im Monat Hızır gemeinsam Cem-Zeremonien abhalten, und betonte, dass es äußerst wichtig sei, diesen Ort für die Zukunft zu bewahren.

Bürgermeister Tosun sagte: „Dies ist ein 500 bis 600 Jahre altes Bauwerk. Sein ursprünglicher Zustand war nicht zerstört, aber es war verfallen. Diesbezüglich gab es einige Initiativen. Es wurde vom Ministerium für Kultur und Tourismus als geschütztes Kulturgut ersten Grades registriert. Nach diesen Bemühungen wurde es von der Abteilung für Kulturgüter der Stadtverwaltung Istanbul originalgetreu restauriert. Dieser Ort wird als Büyük Dam bezeichnet. In der alevitischen Tradition ist es ein Ort, an dem alle Dorfbewohner im Monat Hızır gemeinsam Cem-Zeremonien abhalten. Wir hoffen, dass diese Tradition auch in Zukunft fortbesteht und dieses Bauwerk geschützt und für die Zukunft bewahrt wird“, sagte er.