Die neue Adresse für Kunstliebhaber: Kenan Yavuz Ethnographisches Museum

Das im Dorf Beşpınar im Landkreis Demirözü in Bayburt gelegene Kenan Yavuz Ethnographische Museum strebt an, eines der neuen Tourismusziele zu werden.

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Der Museumsgründer Kenan Yavuz äußerte sich im Kuruçeşme Alaf gegenüber Pressevertretern zu den Inhalten, dem Gründungszweck und den Zukunftsprojekten des Museums.

Yavuz betonte, dass das Museum ein Projekt der sozialen Verantwortung sei, und erklärte: "Die Motivation für die Entstehung des Projekts war die Entvölkerung der anatolischen Dörfer, die Beschädigung der architektonischen Struktur, das drohende Verschwinden von Schönheiten, die bewahrt werden müssen, der durch die Binnenmigration beschleunigte kulturelle Wandel, der begann, unsere eigenen Werte zu zerstören, und natürlich die Schuld der Dankbarkeit gegenüber dem Land, in dem ich geboren wurde."

'WIR MÜSSEN UNSER ERBE SCHÜTZEN'

Yavuz wies darauf hin, dass sie mit dem Museum versuchen werden, die Probleme des ländlichen Lebens auf die Tagesordnung zu setzen, und dass es aus 26 Räumen besteht, die auf einer Fläche von 24 Tausend Quadratmetern mit Steinen errichtet wurden. Er bewertete die Situation wie folgt: "Eines unserer Mottos lautet: Ein Ort, an dem die Steine sprechen. Weil wir verlernt haben, mit Steinen zu sprechen, sind wir im Beton erstickt, und das überrollt unsere Werte. Die Europäische Union unternimmt in dieser Hinsicht wichtige Schritte. Auch wir als Land müssen unser materielles und immaterielles Erbe schützen. Unzählige unserer Kulturgüter gehen leider verloren, und der Bruch zwischen den Generationen beschleunigt diese Deformation."

Kenan Yavuz erklärte, dass sie bei ihren touristischen Aktivitäten die ursprünglichen Werte und Strukturen bewahren, und fügte hinzu:

"Damit der Tourismus nachhaltig ist, muss er sich auf alle Regionen Anatoliens ausbreiten. Das Projekt 'Kulturstraßen-Festivals' des Ministeriums für Kultur und Tourismus unterstützt uns in diesem Sinne. Wir müssen die Antwort auf die Frage finden, 'warum versuchen junge Menschen immer noch in die Stadt zu ziehen', obwohl es durch die Bereitstellung physischer und wirtschaftlicher Möglichkeiten keinen Grund mehr für die Landflucht gibt."