'Israel'-Zensur beim Eurovision: Wenn ich den Begriff 'Waffenstillstand' nicht entferne...
Die irische Eurovision-Vertreterin Bambie Thug erklärte: "Ich habe erfahren, dass der Begriff 'Waffenstillstand' nicht mehr akzeptabel sei und man mir den Auftritt auf der Bühne verweigern würde, wenn ich ihn nicht entferne."
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Die irische Eurovision-Vertreterin Bambie Thug bekundete ihre Unterstützung für Palästina und äußerte: "Ein Unterstützer Palästinas zu sein, bedeutet nicht, dass ich antisemitisch bin. Es bedeutet, dass ich gegen Krieg, Besatzung, Unterdrückung sowie die Tötung unschuldiger Zivilisten und Kinder bin."
Bambie Thug teilte über ihren Instagram-Account die Nachricht: "Mein Herz und meine Gebete sind beim palästinensischen Volk."
Die Sängerin, die am 7. Mai im ersten Halbfinale auftrat, gab an, dass die Europäische Rundfunkunion (EBU) gefordert habe, die Begriffe "Freiheit für Palästina" und "Waffenstillstand", die sie in der alten keltischen Ogham-Schrift auf ihren Körper geschrieben hatte, um ihre Unterstützung für Palästina zu zeigen, zu entfernen.
Bambie Thug erklärte, dass sie gemeinsam mit ihrem Team gegen diese Forderung gekämpft hätten und letztlich die EBU-Verantwortlichen davon überzeugen konnten, den Schriftzug "Waffenstillstand" beizubehalten.
Doch nach einiger Zeit, so Bambie Thug, seien die EBU-Verantwortlichen mit der Forderung zurückgekehrt, auch diesen Schriftzug zu entfernen. In ihrem Beitrag schrieb sie: "Etwa eine Stunde vor meinem Auftritt hielten sie eine interne Sitzung ab; ich habe erfahren, dass der Begriff 'Waffenstillstand' nicht mehr akzeptabel sei und man mir den Auftritt auf der Bühne verweigern würde, wenn ich ihn nicht entferne."