Film mit Süleyman Soylu im Finale

Der Film „Aylan Bebek“, der im Gedenken an den dreijährigen Aylan Kurdi – das „Gewissen“ der Flüchtlingskrise – produziert wurde, hat beim Internationalen Filmfestival in Paris das Finale erreicht.

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Die Bilder des leblosen Körpers des kleinen Aylan, der am 2. September 2015 an den Strand von Bodrum gespült wurde, nachdem das Boot, mit dem er und seine Familie auf der Flucht aus dem syrischen Bürgerkrieg nach Europa unterwegs waren, gekentert war, erschütterten das Gewissen der Welt und rückten das bis dahin weitgehend ignorierte Flüchtlingsproblem in den Fokus der Weltöffentlichkeit.

AUCH MINISTER SOYLU SPIELTE IM FILM MIT

Der Film, der im Gedenken an den kleinen Aylan entstand und auf die Flüchtlingsproblematik aufmerksam macht, brachte zahlreiche bekannte Persönlichkeiten zusammen. In dem von Ömer Sarıkaya inszenierten und von Talat Atilla produzierten Film wirkten auch der ehemalige Innenminister Süleyman Soylu und der ehemalige stellvertretende CHP-Vorsitzende Bülent Kuşoğlu mit. Der Film, der auch von den Stadtverwaltungen Aydın und Bodrum unterstützt wurde, umfasst eine Besetzung mit der bekannten Schauspielerin Wilma Elles, dem kürzlich verstorbenen Mike Mitchell, der Hürriyet-Korrespondentin und Autorin Hande Fırat sowie den Schauspielern Ali Sabri Belaid (Iran), Hripsime Sargsan (Griechenland), Kadir Süleyman, Aydan Çakır, Dursun Hazerov, Gonca Yeşil, Eymen Kaya und Mustafa Ayhan. Nach den pandemiebedingt langwierigen Dreharbeiten wurde der Film fertiggestellt und veröffentlicht. Regisseur Sarıkaya, der erklärte: „Wir widmen diesen Film allen leidenden Lebewesen auf der Welt“, war mit dem Film „Aylan Bebek“ Gegenstand zahlreicher Berichte in bedeutenden internationalen Medien.