Geschichtsunterricht im Italienischen Kulturinstitut beginnt: Die Grenzen der Welt
Die vom Italienischen Kulturinstitut Istanbul in diesem Jahr erstmals in der Türkei organisierte Reihe „Geschichtsstunden“ findet zwischen dem 7. Februar und dem 11. Dezember 2024 unter dem Titel „Die Grenzen der Welt“ statt.
12punto
Die in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut und dem Italienischen Gymnasium in diesem Jahr erstmals in der Türkei durchgeführte Reihe „Geschichtsstunden“ wurde vom in Italien für seine akademischen und wissenschaftlichen Publikationen bekannten Verlag Laterza vorbereitet.
Die Konferenzreihe, die von bedeutenden Büchern über Geschichte, Recht und Humanismus inspiriert wurde und in Italien auf großes Interesse stieß, bereitet sich nun darauf vor, in Istanbul Forscher, Studenten und Geschichtsinteressierte jeden Alters willkommen zu heißen.
Im Rahmen der Reihe „Geschichtsstunden“ unter dem Titel „Die Grenzen der Welt“ findet zwischen dem 7. Februar und dem 11. Dezember 2024 – mit Ausnahme der Sommermonate – jeden Monat ein Vortrag im Theatersaal des Italienischen Kulturinstituts statt, das sich im historischen Gebäude der Casa d’Italia in Beyoğlu befindet.
AKADEMIKER ALS GÄSTE
Zu den Vorträgen, in denen die von Menschen gezogenen Grenzen von Ägypten über die griechische und römische Antike bis hin zum Mittelalter und der Moderne behandelt werden, werden Experten und Akademiker aus der Türkei und Italien als Gäste geladen. Die Reihe, die den Teilnehmern eine breite Perspektive auf vergangene Ereignisse, Persönlichkeiten und Zivilisationen bieten soll, basiert auf aktuellen historischen Analysen, die darauf abzielen, die Geschichte tiefgreifend zu verstehen und eine neue Verbindung zur heutigen Welt herzustellen.
In der Reihe, die sich auch auf bekannte Persönlichkeiten der Welt- und italienischen Geschichte wie Marco Polo konzentriert, dessen Todestag sich 2024 zum 700. Mal jährt, werden im Wesentlichen die Wege beleuchtet, auf denen das Konzept der Grenze historisch und kulturell abgelehnt, unterschiedlich und originell interpretiert wurde.
AUCH İLBER ORTAYLI WIRD TEILNEHMEN
Die erste Veranstaltung der insgesamt acht Konferenzen umfassenden Reihe findet am Mittwoch, den 7. Februar 2024, um 19.00 Uhr unter dem Titel „Die Grenzen der Welt aus Sicht der Griechen“ statt.
Bei der Veranstaltung, auf der der italienische Schriftsteller und Dramatiker Paolo Di Paolo eine umfassende Präsentation zur Reihe „Geschichtsstunden“ halten wird, werden neben der Akademikerin und Historikerin der griechischen Antike Laura Pepe auch der weltberühmte Historiker Prof. Dr. İlber Ortaylı, der Inhaber des Verlags Laterza, Giuseppe Laterza, und der Direktor des Italienischen Kulturinstituts Istanbul, Salvatore Schirmo, als Redner auftreten.
Die Veranstaltung bietet eine Reise entlang der literarischen Achse, beginnend mit der Odyssee, um die Grenzen der Welt aus der Sicht der Griechen zu erkunden.