Kadir İnanır empört sich: Ich fordere mein Recht gegen die Ausbeutung meiner Arbeit
Der Meister des türkischen Kinos, Kadir İnanır, ist gegen die unbefugte Ausstrahlung seiner Filme vorgegangen. Der Künstler, der eine Urheberrechtsklage eingereicht hat, erklärte: "Ich fordere mein Recht gegen die Ausbeutung meiner Arbeit. Diese Klagen sind zugleich ein Kampf für die Rechte aller Künstler in der Branche."
12punto
Kadir İnanır, einer der legendären Schauspieler des türkischen Kinos, hat einen Rechtsstreit wegen seiner Filme begonnen, die seit vielen Jahren unbefugt im Fernsehen ausgestrahlt werden.
Auch während seines laufenden Genesungsprozesses gibt İnanır seine Suche nach Gerechtigkeit nicht auf und hat wegen Urheberrechtsverletzungen Schadensersatzklagen gegen einige Produktionsfirmen eingereicht. Der Künstler betonte, dass dieser Schritt nicht nur eine persönliche Forderung sei, sondern ein Bemühen, die Früchte der jahrelangen Arbeit der Kunstszene einzufordern.
Eines der Unternehmen, das im Rahmen der Klage ins Visier genommen wurde, ist Gülşah Film, das sich im Besitz von Hülya Koçyiğit und Selim Soydan befindet. In der beim Istanbuler Gericht für geistiges und gewerbliches Eigentum eingereichten Klageschrift wurde dargelegt, dass die Produzenten die Produktionen, in denen İnanır mitwirkte, über Jahre hinweg unbefugt auf digitalen Plattformen und Fernsehsendern ausgestrahlt und damit erhebliche Einnahmen erzielt hätten. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass den Künstlern in diesem Prozess keinerlei Tantiemen gezahlt wurden.
"ICH FORDERE MEIN RECHT"
Kadir İnanır, dessen Behandlung im Romatem-Zentrum für Physiotherapie andauert, äußerte sich gegenüber T24 zu diesem Thema mit eindringlichen Worten:
"Ich fordere mein Recht gegen die Ausbeutung meiner Arbeit. Als Künstler, der seit vielen Jahren in der Film- und Fernsehbranche tätig ist, möchte ich eines klar zum Ausdruck bringen: Die Klagen, die ich eingereicht habe, sind keine individuellen Rechtsstreitigkeiten, die nur meine Person betreffen. Diese Klagen sind zugleich ein Kampf für die Rechte aller Künstler in der Branche. Wenn ich heute meine Stimme erhebe, wird morgen ein anderer Künstler folgen. Denn es geht nicht nur um das Recht einer einzelnen Person, sondern um die Wahrung der Berufsehre und die Anerkennung jahrelanger Arbeit. Ich weiß, dass ich in diesem Kampf im Recht bin. Und ich glaube daran, dass dieser Rechtsstreit mit der Wiederherstellung der Rechte der Kunst und der Künstler enden wird."