Künstler stellten in Hatay ihre Werke inmitten der Trümmer aus
Ein Jahr nach den Erdbeben vom 6. Februar stellten 45 Künstler in Hatay ihre Werke inmitten der Trümmer aus. Die Künstler erklärten: „Wir wollten unserer Verluste mit der heilenden Kraft der Kunst gedenken.“
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In der Saray-Straße in Hatay versammelten sich Künstler, um anlässlich des ersten Jahrestages des Erdbebens eine Veranstaltung zu organisieren.
Bei der Veranstaltung wurden Gemälde präsentiert, die von den Künstlern mit verschiedenen Techniken angefertigt wurden.
Der an der Ausstellung teilnehmende Mehmet Oflazoğlu sagte gegenüber Journalisten, dass sie ihrer Verluste mit der heilenden Kraft der Kunst gedenken wollten.
Der Künstler Edip Bağdatlı betonte zudem, dass die Menschen in Antakya ein starkes Volk seien.
'SIE WUSSTE, WIE MAN WIEDER AUFSTEHT'
Bağdatlı erklärte, dass die Menschen einander durch Kunst Halt geben sollten, und sagte: "Wir haben immer noch Hoffnung in uns. Mit unserer Ausstellung wollten wir diese Hoffnung stärken. Antakya ist eine Stadt, die aus ihrer eigenen Asche wiedergeboren wird. Obwohl diese Stadt siebenmal dem Erdboden gleichgemacht wurde, wusste sie, wie man wieder aufsteht. Auch heute werden wir mit Gottes Hilfe wieder aufstehen."
Der Brandmalerei-Künstler Naim Gülbol gab an, dass er mit drei Gemälden an der Gemeinschaftsausstellung teilgenommen habe.
'WIR SIND AUCH DA!'
Gülbol erklärte, dass er die Werke, die Symbole der Stadt sind, sorgfältig schütze, und äußerte: "Wir versuchen alles in unserer Macht Stehende zu tun, um unser Hatay wiederzubeleben. Als Künstlergruppe sind wir hierhergekommen, um zu sagen: 'Wir sind auch da'."